MicroStrategy-Desaster: 12,6 Milliarden Dollar Verlust – Bitcoin-Wette wird zum historischen Milliardengrab
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Bilanz des Schreckens: Im vierten Quartal 2025 verbucht das Unternehmen einen Nettoverlust von 12,6 Milliarden Dollar – ein dramatischer Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Unter Wasser: Der Bitcoin-Kurs ist unter den durchschnittlichen Einkaufspreis von rund 76.000 Dollar gefallen, was zu massiven unrealisierten Verlusten führt.
Börsen-Absturz: Die MSTR-Aktie brach am Donnerstag um über 17 % ein und hat seit Juli mehr als 75 % an Wert verloren.
Die aggressive Bitcoin-Strategie fordert ihren Tribut. In seinem Ergebnisbericht am Donnerstag musste der Tech-Konzern und Bitcoin-Wal MicroStrategy (im Bericht "Strategy" genannt) Zahlen vorlegen, die an der Wall Street für Entsetzen sorgen. Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2025 einen den Stammaktionären zurechenbaren Nettoverlust von 12,6 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum lag das Minus noch bei "überschaubaren" 670,8 Millionen Dollar.
Operatives Debakel durch Buchverluste
Noch gravierender fällt der operative Verlust aus, der sich auf gigantische 17,4 Milliarden US-Dollar beläuft (Q4 2024: 1 Milliarde). Diese Zahl ist fast ausschließlich auf Abschreibungen der Bitcoin-Bestände zurückzuführen ("Paper Losses"). Es handelt sich um einen der größten Quartalsverluste, die je von einem US-Unternehmen gemeldet wurden.
Der Hintergrund ist der brutale Preisverfall der Kryptowährung. Nachdem Bitcoin im Oktober noch bei rund 126.000 Dollar notierte, stürzte der Kurs bis zum 31. Dezember auf 88.000 Dollar ab.
Die "Todeszone": Kurs fällt unter den Einkaufspreis
Seit Jahresbeginn 2026 hat sich die Lage dramatisch verschärft. Bitcoin wird aktuell im Bereich von 61.000 bis 64.000 Dollar gehandelt – und liegt damit nun deutlich unter dem Einkaufspreis des Unternehmens.
Die Zahlen sind alarmierend:
Bestand: Das Unternehmen hält 713.502 Bitcoins.
Cost Basis: Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 76.052 US-Dollar pro Coin.
Unrealisierter Verlust: Aktuell sitzt die Firma auf einem nicht realisierten Verlust von über 9,5 Milliarden Dollar. Wendet man die Fair-Value-Bilanzierung an, kamen allein seit Jahresbeginn weitere 18 Milliarden Dollar an Buchverlusten hinzu.
Überlebensstrategie: Cash-Polster vorhanden
Trotz der verheerenden Bilanzoptik betont das Management seine Solvenz. Man verfüge über eine USD-Reserve von 2,25 Milliarden Dollar. Dies reiche aus, um die Dividenden auf Vorzugsaktien für die nächsten 2,5 Jahre zu bedienen, ohne einen einzigen Bitcoin zwangsliquidieren zu müssen.
Den Aktienmarkt beruhigte das kaum: Die MSTR-Aktie schloss am Donnerstag bei 106,90 Dollar, ein Minus von über 17 Prozent. Seit dem Hoch im Juli wurden damit drei Viertel des Börsenwerts vernichtet.
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