Laut dem US-Energieministerium sind die US-Öl-Vorräte in der vergangenen Woche im Vergleich zur Vorwoche um 2,4 Millionen Barrel zurückgegangen, wie Carsten Fritsch, Rohstoffanalyst bei der Commerzbank, feststellt.
„Damit fiel der Rückgang der Vorräte größer aus als erwartet und übertraf auch den vom API berichteten Rückgang. Die US-Benzinvorräte sanken um 1,2 Millionen Barrel, während die US-Destillatvorräte um 1,8 Millionen Barrel zurückgingen. Auch dies war mehr als erwartet und im Falle der Destillate unerwartet. Die starke Nachfrage trug zum Abbau der Ölproduktvorräte bei.“
„Die Benzinnachfrage erreichte kurz vor Ende der Sommerreisezeit ein Zweimonatshoch. Die Nachfrage nach Destillaten stieg sogar auf ein Sechsmonatshoch und das höchste August-Niveau seit vier Jahren.“
„Die Abweichung der Lagerbestände an Destillaten vom Fünfjahresdurchschnitt stieg in der Folge auf fast 15 %. Die in den letzten Wochen beobachtete Entspannung der Versorgungslage bei Mitteldestillaten ist damit vorerst zum Stillstand gekommen.“