Goldpreis-Prognose: XAU/USD kehrt über die 20-Tage-EMA zurück, während die dovishen Wetten auf die Fed steigen

Quelle Fxstreet
  • Der Goldpreis springt über den 20-Tage-EMA, während die Wetten auf Zinssenkungen der Fed zunehmen.
  • Schwache US-NFP-Daten haben die Renditen von US-Staatsanleihen stark belastet.
  • Der Goldpreis oszilliert innerhalb der symmetrischen Dreiecksformation.

Der Goldpreis (XAU/USD) hält sich während der europäischen Handelsstunden am Montag nahe dem Hoch vom Freitag bei etwa 3.350 USD. Das Edelmetall handelt fest, da die abkühlenden Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt die Händler gezwungen haben, die Wetten auf Zinssenkungen durch die Federal Reserve (Fed) in der September-Sitzung zu erhöhen.

Niedrigere Zinssätze der Fed sind positiv für zinslose Vermögenswerte wie Gold. In der Zwischenzeit handeln die 10-jährigen US-Staatsanleihen anfällig nahe einem fast dreimonatigen Tief bei etwa 4,20 %.

Der US-NFP-Bericht zeigte am Freitag, dass die Wirtschaft 73.000 neue Arbeitskräfte hinzugefügt hat, was deutlich unter den Schätzungen von 110.000 liegt. Auch die Beschäftigungszahlen für Juni wurden stark nach unten auf 14.000 von 147.000 revidiert. Die Arbeitslosenquote stieg wie erwartet auf 4,2 % von zuvor 4,1 %.

Laut dem CME FedWatch-Tool hat sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinssätze in der September-Sitzung senkt, von 41,2 % am Donnerstag, einen Tag vor der Veröffentlichung der NFP-Daten, auf 80,8 % erhöht.

Vor den US-Arbeitsmarktdaten reduzierten die Händler die Wetten auf Zinssenkungen der Fed für die September-Sitzung erheblich, da Vorsitzender Jerome Powell in der Pressekonferenz am Mittwoch sagte, dass es keinen Eile für Zinssenkungen gebe, da die Auswirkungen der von Präsident Donald Trump angekündigten Zölle beginnen, in die Wirtschaft einzufließen.

Technische Analyse von Gold

Der Goldpreis springt über den 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA), der bei etwa 3.323 USD handelt. Der allgemeine Trend des Goldpreises bleibt seitwärts, da er innerhalb der symmetrischen Dreiecksformation handelt, was auf Unentschlossenheit unter den Marktteilnehmern hinweist.

Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) schwankt im Bereich von 40,00-60,00, was auf eine starke Volatilitätskontraktion hinweist.

Nach unten gerichtet würde der Goldpreis auf die runde Unterstützung bei 3.200 USD und das Tief vom 15. Mai bei 3.121 USD fallen, wenn er unter das Tief vom 29. Mai bei 3.245 USD bricht.

Alternativ wird der Goldpreis in unbekanntes Terrain eintreten, wenn er entscheidend über die psychologische Marke von 3.500 USD ausbricht. Mögliche Widerstände wären 3.550 USD und 3.600 USD.

Gold Tageschart

 


Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.

Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.

Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.

Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.


Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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