USD/CAD erholt sich am Dienstag, nachdem das Paar ein Intraday-Tief bei 1,3760 erreicht hatte, und handelt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels um 1,3790, was einem Tagesverlust von 0,18 % entspricht. Der Kanadische Dollar (CAD) behält einen Teil seiner Gewinne gegenüber dem US-Dollar (USD), doch die aus den eskalierenden Spannungen im Nahen Osten resultierende Risikoaversion begrenzt den Aufwärtstrend des Loonie trotz höherer Ölpreise.
Die Marktstimmung bleibt am Dienstag fragil, da die Aussichten auf eine ausgehandelte Lösung des Nahost-Konflikts schwinden. Iranische Behörden drohten am Montag, im Falle weiterer Angriffe gegen den Iran Energieinfrastruktur im gesamten Golfraum ins Visier zu nehmen, darunter auch US-Interessen im Öl- und Gassektor.
Unterdessen rufen die katarischen Behörden dazu auf, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, eine strategische Route für globale Energieexporte, um zu vermeiden, was sie als „industrielle Katastrophe“ bezeichnen. Diese Spannungen erhöhen die Vorsicht der Anleger und stützen die Nachfrage nach sicheren Häfen, was den US-Dollar etwas unterstützt.
Der anhaltende Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran, der nun seit sechs Monaten andauert, stützt ebenfalls die Ölpreise. Höhere Ölpreise stützen den Kanadischen Dollar, da Rohöl zu den wichtigsten Exportgütern Kanadas gehört, und helfen, den Aufwärtstrend von USD/CAD zu begrenzen.
Die Devisenmärkte bleiben jedoch relativ gedämpft, da die Anleger auf die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) am Freitag warten. Die Inflationsdaten könnten neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) liefern und die nächste Richtungsbewegung des US-Dollars bestimmen.
Im Ein-Stunden-Chart notiert USD/CAD bei 1,3790 und behält damit einen kurzfristig bärischen Ton bei, da das Paar unter dem abwärts gerichteten Trendlinienwiderstand bei 1,3805 und dem Cluster der gleitenden Durchschnitte darüber bleibt. Der einfache 100-Perioden-Durchschnitt (SMA) bei 1,3816 und der 200-Perioden-SMA bei 1,3848 liegen beide über dem Kassakurs, was darauf hindeutet, dass Aufwärtsbewegungen vorerst begrenzt bleiben, während der Relative Strength Index (RSI) um 42 auf eine gedämpfte Aufwärtsdynamik hindeutet, die eher mit einem korrigierenden Pullback als mit einer nachhaltigen Erholung vereinbar ist.
Auf der Oberseite wird der erste Widerstand durch die Abwärtstrendlinie bei 1,3805 definiert, gefolgt von einer horizontalen Barriere bei 1,3815 und dem 100-Perioden-SMA nahe 1,3816, wobei der 200-Perioden-SMA um 1,3848 als stärkerer Deckel fungiert, falls Käufer den Kurs weiter nach oben treiben. Auf der Unterseite liegt die erste nennenswerte Unterstützung bei der horizontalen Marke von 1,3760, deren Bruch weitere Schwäche offenlegen und die vorherrschende bärische Tendenz auf diesem Zeitrahmen bestätigen würde.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)