Britisches Pfund erholt sich vor den britischen Einzelhandelsumsätzen über 1,3300

Quelle Fxstreet
  • GBP/USD erholt sich in der asiatischen Sitzung am Freitag auf rund 1,3325. 
  • Die USA haben die 13. aufeinanderfolgende Nacht mit Angriffen gegen den Iran gestartet. 
  • Händler warten am Freitag auf den britischen Bericht über die Einzelhandelsumsätze für Juni als neuen Impuls. 

Die GBP/USD-Paarung macht einen Teil ihrer Verluste wieder wett und steigt während des asiatischen Handels am Freitag auf nahe 1,3325, womit sie die fünftägige Verlustserie beendet. Allerdings könnte das Aufwärtspotenzial angesichts der verschärften militärischen Spannungen im Nahen Osten begrenzt sein. Händler bereiten sich auf die Veröffentlichung der britischen Einzelhandelsumsätze vor, die später am Freitag veröffentlicht werden. 

Erneute geopolitische Spannungen im Nahen Osten könnten den US-Dollar (USD) als sichere Hafenwährung stützen. Das US Central Command (CENTCOM) teilte mit, dass es seine 13. aufeinanderfolgende Nacht gegen iranische Ziele gestartet habe. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, die USA würden den Iran für die Aktionen der Huthis verantwortlich machen, und warnte, dass sowohl der Iran als auch seine Huthi-Verbündeten bald eine „schwere militärische Bestrafung“ erhalten würden, so der Guardian.

Händler erwarten, dass die Bank of England (BoE) ihren Leitzins in der kommenden Woche unverändert bei 3,75% belässt, da sie weiterhin die Auswirkungen des Nahostkonflikts bewertet. Laut Reuters preisten die Finanzmärkte bis Ende 2026 eine oder möglicherweise zwei Zinserhöhungen um jeweils einen Viertelpunkt ein, kaum verändert gegenüber Dienstag. 

Die britischen Einzelhandelsumsätze könnten weitere Hinweise auf den Zinspfad im Vereinigten Königreich liefern. Für Juni wird bei den Einzelhandelsumsätzen ein Rückgang um 0,3% MoM erwartet, nach einem Anstieg um 1,2% im Mai. Sollte der Wert überraschend höher ausfallen, könnte dies die Bank of England (BoE) darin bestärken, an einer aggressiven Straffungshaltung festzuhalten, was das Cable stützen würde. 

Pfund stabilisiert sich, da die Märkte erwarten, dass die BoE den Leitzins bei 3,75% belässt

Analysten von Scotiabank weisen darauf hin, dass die geldpolitischen Erwartungen vor der Entscheidung der BoE in der kommenden Woche fest verankert bleiben, wobei die „Märkte … keine geldpolitische Änderung bei der nächsten MPC-Zinsentscheidung erwarten, bei der der Leitzins voraussichtlich bei 3,75% belassen wird.“ Dieser stabile geldpolitische Ausblick, so ihre Einschätzung, prägt weiterhin die kurzfristigen Handelsbedingungen für das Pfund gegenüber dem US-Dollar, während Anleger auf kommende britische Daten für weitere Impulse warten.

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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16.Jul. 2024
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
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WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
West Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
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Goldpreis Prognose: Unter dieser Marke wird es richtig gefährlichDer Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinschauen sollten. Denn der Tageschart der Gold Futures zeigt aktuell kein entspanntes Bild. Der Preis liegt bei 4.053,32 US-Dollar, aber der dominante Trend zeigt weiterhin nach unten.
Autor  FXStreet
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Goldpreis Prognose: Jetzt steht Gold vor der wichtigsten Entscheidung seit WochenDer Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
Autor  FXStreet
vor 20 Stunden
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