Bitcoin (BTC) setzt seine Korrektur fort und notiert am Donnerstag unter 65.800 USD, nachdem er am Vortag moderat nachgegeben hatte. Trotz der nachlassenden Stärke von BTC zogen in den USA gelistete Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds (ETFs) am Mittwoch weiterhin institutionelle Zuflüsse an und markierten damit den siebten Tag in Folge mit Gewinnen. Höhere Ölpreise, angetrieben durch den eskalierenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie neue Drohungen der Huthi, haben jedoch die Inflationssorgen neu entfacht und das Aufwärtspotenzial des Krypto-Königs begrenzt.
Der Bitcoin-Preis war Anfang dieser Woche stark gestiegen, näherte sich dem Hoch von Mitte Juni und erreichte am Dienstag ein Tageshoch von 65.956 USD. Diese Rallye ist jedoch ins Stocken geraten, da BTC am Mittwoch leicht korrigierte und die Verluste am Donnerstag ausweitete. Dieser Pullback erfolgte, als die Spannungen im Nahen Osten erneut zunahmen.
Das US-Militär teilte mit, dass es in der Nacht zum Mittwoch die 11. Nacht von Angriffen auf den Iran abgeschlossen habe und dabei Flugzeughangars sowie Drohnenlagerstätten ins Visier genommen habe. Der Iran wiederum setzte seine Angriffe im gesamten Golf fort und zielte auf US-Militäreinrichtungen in Bahrain, Kuwait und Jordanien.
Hinzu kam, dass der Iran erklärte, seine Streitkräfte hätten zwei Öltanker getroffen, als diese versuchten, die Straße von Hormus zu passieren. Darüber hinaus griffen die mit dem Iran verbündeten Huthi im Jemen zwei saudische Öltanker im Roten Meer an, eröffneten damit eine neue Front im Krieg und verstärkten die Befürchtungen weiterer Störungen der Energieflüsse.
Am Donnerstag warnte US-Präsident Donald Trump, die USA würden iranische Infrastruktur, darunter Brücken und Kraftwerke, ins Visier nehmen, falls die Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus andauerten.
Diese erneute Unsicherheit hat die Ölpreise in dieser Woche deutlich nach oben getrieben, die Risikostimmung belastet und die Inflationssorgen neu entfacht. Die Entwicklung hat Händler dazu veranlasst, den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) neu zu bewerten. Das untenstehende CME-FedWatch-Tool-Diagramm zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juli auf 33,7 % gestiegen ist, von rund 25 % am Vortag und 12 % vor einer Woche. Diese Veränderung spiegelt die Erwartung wider, dass die Fed eine hawkishere Haltung beibehalten könnte, was risikobehaftete Anlagen wie BTC belastet.

Die institutionelle Nachfrage hat dazu beigetragen, den laufenden Pullback leicht abzufedern. Daten von SoSoValue zeigen, dass Spot-BTC-ETFs am Mittwoch Zuflüsse in Höhe von 68,99 Mio. USD verzeichneten und damit den siebten Tag in Folge positive Flows aufwiesen. Sollte sich dieser Zuflusstrend im Laufe der Woche fortsetzen, könnte er trotz geopolitischem Gegenwind dazu beitragen, weitere Verluste zu begrenzen.

Der Bitcoin-Preis wird am Donnerstag bei 65.800 USD gehandelt, nachdem er in der Vorwoche leicht nachgegeben hatte. Das Paar hält sich über dem 50-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 65.163 USD, was auf einen leicht konstruktiven kurzfristigen Ton hindeutet, bleibt jedoch unter dem 100-Tage-EMA bei 68.063 USD und dem längerfristigen 200-Tage-EMA bei 74.348 USD gedeckelt, die die breitere Erholung in Schach halten.
Der Relative Strength Index (RSI) nahe 56 bleibt über der Mittellinie, zeigt jedoch nach unten. Gleichzeitig bleibt der Moving Average Convergence Divergence (MACD) im positiven Bereich, was auf ein sich verbesserndes Momentum hindeutet, das die vorherrschende obere Struktur bislang noch nicht überwunden hat.
Auf der Oberseite ergibt sich der erste Widerstand am 100-Tage-EMA um 68.063 USD, vor dem 200-Tage-EMA nahe 74.348 USD, wobei eine weiter entfernte horizontale Barriere bei 84.410 USD die mittelfristige Begrenzung zusätzlich untermauert.
Auf der Unterseite bietet der 50-Tage-EMA bei 65.163 USD unmittelbare Unterstützung, gefolgt von einem horizontalen Boden um 64.004 USD, wo Käufer voraussichtlich die aktuelle Korrekturphase verteidigen werden, um einen tieferen Pullback zu vermeiden.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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