AUD/USD notiert am Dienstag deutlich höher nahe 0,6990 und nähert sich der psychologischen Marke von 0,7000, da der US-Dollar (USD) nach schwächer als erwarteten US-Inflationszahlen fällt.
Der US-Verbraucherpreisindex (VPI) sank im Juni um 0,4 % im Monatsvergleich, verglichen mit dem erwarteten Rückgang von 0,1 % und einem Anstieg von 0,5 % im Mai. Die jährliche Inflation verlangsamte sich deutlich auf 3,5 % von 4,2 % und lag damit unter der Markterwartung von 3,8 %. Der Kern-VPI blieb im Monatsverlauf unverändert, während die jährliche zugrunde liegende Rate von 2,9 % auf 2,6 % nachgab und ebenfalls die Erwartungen verfehlte.
Die US-Beschäftigungsindikatoren zeigten eine gewisse Abschwächung, da der vierwöchige Durchschnitt der ADP-Beschäftigungsveränderung auf 19,75K von 21K zurückging. Die schwächeren Inflations- und Beschäftigungsdaten überschatteten relativ hawkische Kommentare von Fed-Chef Kevin Warsh während seiner Anhörung vor dem Kongress.
Warsh erklärte, die Entscheidungsträger hätten „keine Toleranz für dauerhaft erhöhte Inflation“ und seien fest entschlossen, die Preisstabilität wiederherzustellen. Er gab jedoch kein klares Signal bezüglich des nächsten geldpolitischen Schritts der Fed. Zudem beschrieb er den Arbeitsmarkt als weitgehend stabil und stellte fest, dass die Arbeitslosigkeit niedrig bleibe, Entlassungen begrenzt seien und das nominale Lohnwachstum weiterhin solide sei.
Der Fokus richtet sich nun auf die chinesischen Wirtschaftsdaten am Mittwoch, die angesichts der engen Handelsbeziehungen Australiens mit China den nächsten Katalysator für den Australischen Dollar liefern könnten. Das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird für das zweite Quartal voraussichtlich um 4,5 % im Jahresvergleich wachsen, nach 5,0 % im ersten Quartal. Das Quartalswachstum wird mit 0,9 % prognostiziert, nach 1,3 %. Auch die chinesischen Einzelhandelsumsätze für Juni werden genau beobachtet.
Im 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6992 und behält eine kurzfristig bullishe Tendenz bei, da es deutlich über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,6944 und dem 100-Perioden SMA bei 0,6926 liegt. Das Paar stößt auf einen unmittelbaren horizontalen Widerstand bei 0,6993, während der Relative Strength Index (RSI) bei 66,8 ein festes positives Momentum zeigt und sich der überkauften Zone nähert, was darauf hindeutet, dass der Anstieg zwar ausgedehnt, aber noch nicht erschöpft ist.
Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung bei 0,6970 gesehen, gefolgt von einem nahegelegenen Cluster horizontaler Niveaus bei 0,6959 und 0,6950, die die zugrunde liegende Nachfragezone stärken. Darunter bieten der 20-Perioden SMA bei 0,6944 und der 100-Perioden SMA bei 0,6926 eine tiefere dynamische Unterstützung. Auf der Oberseite würde ein klarer Durchbruch über 0,6993 den Weg für weitere Gewinne ebnen, wobei die aktuelle Konstellation aus steigendem Momentum und gestapelter gleitender Durchschnittsunterstützung darauf hindeutet, dass Rücksetzer wahrscheinlich gekauft werden, solange diese Barriere herausgefordert wird.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)