US-Präsident Trump: Straße von Hormus für alle Schifffahrten offen außer für den Iran

Quelle Fxstreet

Der Präsident der Vereinigten Staaten (US), Donald Trump, bekräftigte am Dienstag in einem Beitrag auf Truth Social: „Die Straße von Hormus ist für ALLE Schiffsverkehr offen, außer für den Iran.“ Er fügte hinzu, dass die USA eine „VOLLE Blockade“ nur für Schiffe verhängen würden, die zu oder von iranischen Häfen fahren oder iranische Fracht transportieren.

Trump behauptete, dass die Öltransporte durch die strategische Wasserstraße aufgrund der US-Militärpräsenz stark fließen. Der Präsident wich auch von seinem früheren Plan ab, eine Gebühr von 20 % auf Fracht zu erheben, die durch die Straße von Hormus passiert.

"Basierend auf sehr produktiven Gesprächen mit der Führung des Nahen Ostens habe ich beschlossen, die 20%ige Erstattungsgebühr der Vereinigten Staaten durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden," sagte Trump.

Trump wiederholte auch, dass „der Iran niemals eine Atombombe haben wird“

Marktreaktion

Die Ölpreise fielen kurzzeitig nach Trumps Äußerungen, erholten sich jedoch wieder. West Texas Intermediate (WTI) notiert bei rund 79,00 USD, ein Tagesplus von fast 1,50 %, nachdem ein Intraday-Hoch von 80,61 USD erreicht wurde.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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