EUR/USD hält sich am Mittwoch nach einer Erholung von früheren Verlusten, die durch erneute Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und Iran ausgelöst wurden, stabil, während Händler die Protokolle der Juni-Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) verarbeiten. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts handelt das Paar um 1,1427 nach einem Intraday-Tief von 1,1391.
Der US Dollar (USD) zeigte kaum unmittelbare Reaktion auf das Protokoll, was darauf hindeutet, dass ein Großteil der Botschaft der Federal Reserve (Fed) bereits im Marktpreis eingepreist war. Der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber einem Korb von sechs Hauptwährungen abbildet, handelt um 100,97 und gibt damit von einem Intraday-Hoch von 101,27 nach.
Die Entscheidungsträger blieben vorsichtig in Bezug auf die Inflation, die weiterhin deutlich über dem 2%-Ziel der Zentralbank liegt, und beschrieben die Arbeitsmarktbedingungen als ausgeglichen.
Die politischen Entscheidungsträger signalisierten zudem, dass der zukünftige Pfad der Zinssätze von den eingehenden Wirtschaftsdaten abhängen wird, wobei einige darauf hinwiesen, dass eine zusätzliche Straffung der Geldpolitik gerechtfertigt sein könnte, falls sich die Inflation als hartnäckiger als erwartet erweist.
Dennoch sollten erneute geopolitische Spannungen und die Erwartung, dass die Fed in diesem Jahr mindestens eine Zinserhöhung vornehmen könnte, den Greenback weiterhin stützen und den Abwärtsdruck auf EUR/USD aufrechterhalten.
Im Tageschart handelt EUR/USD innerhalb eines abwärts gerichteten parallelen Kanals und unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, was die kurzfristige Tendenz bärisch hält.
Das Momentum zeigt jedoch Anzeichen einer Verbesserung, wobei der Relative Strength Index (RSI) von nahezu überverkauften Bereichen auf 41 zurückgekehrt ist, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht positiv geworden ist, was die Vorstellung einer Konsolidierungsphase innerhalb einer breiteren Abwärtsstruktur verstärkt, anstatt einer klaren bullischen Umkehr.
Auf der Oberseite wird der erste Widerstand auf dem horizontalen Niveau um 1,1500 gesehen, das eng mit der oberen Begrenzung des absteigenden Kanals übereinstimmt und eine enge Begrenzung für eine etwaige korrigierende Erholung bildet.
Darüber hinaus stellen der 100-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 1,1611, gefolgt vom 200-Tage-SMA bei 1,1649, bedeutendere Barrieren dar, die zurückerobert werden müssten, um den vorherrschenden bärischen Ton zu mildern.
Auf der Unterseite ergibt sich unmittelbare Unterstützung am horizontalen Niveau nahe 1,1350, vor dem Boden des Kanals bei etwa 1,1305, wo ein Durchbruch wahrscheinlich den Weg für eine Fortsetzung des breiteren Abwärtstrends öffnen würde.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)