Das Währungspaar AUD/JPY notiert im frühen europäischen Handel am Donnerstag im positiven Bereich nahe 114,65. Die Marktteilnehmer werden das Ergebnis des Gipfeltreffens zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Peking später am Donnerstag und Freitag genau beobachten.
Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete am Donnerstag, dass Xi Jinping den US-CEOs, die Trump bei seinem Besuch in Peking begleiteten, mitteilte, dass Chinas Tür sich nur weiter öffnen werde und er davon ausgehe, dass US-Unternehmen mehr Chancen im Land erhalten würden.
Xi traf sich mit der Delegation der CEOs in der Großen Halle des Volkes, zu der Elon Musk, Jensen Huang von Nvidia (NVDA.O) und Tim Cook von Apple (AAPL.O) gehörten. Trump erklärte am Dienstag, dass er Xi bei ihrem Treffen auffordern werde, China „zu öffnen“.
Im Tages-Chart bleibt AUD/JPY in einer konstruktiven bullischen Tendenz, da der Kurs deutlich oberhalb des 100-Tage Simple Moving Average (SMA) und des mittleren Bollinger-Bands notiert, was einen fest unterstützten Aufwärtstrend unterstreicht. Der Relative Strength Index (14) bei etwa 63 bewegt sich im bullischen Bereich, ohne jedoch extreme überkaufte Bedingungen anzuzeigen, was darauf hindeutet, dass die Käufer weiterhin die Oberhand behalten, wenn auch mit Raum für eine Konsolidierung.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand am oberen Bollinger-Band und der psychologischen Marke nahe 115,00, wobei ein Tagesschluss darüber den Weg für weitere Gewinne öffnen würde. Auf der Unterseite zeigt sich die erste Unterstützung am Tief vom 13. Mai bei 114,02. Die nächste relevante Marke ist das mittlere Bollinger-Band bei rund 113,80, gefolgt vom unteren Band nahe 112,63, während der 100-Tage-SMA bei 110,18 eine tiefere strukturelle Unterstützung bietet, falls sich eine breitere Korrektur entwickelt.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.