Das Paar NZD/USD handelt während der späten asiatischen Handelssitzung am Donnerstag leicht unter Druck um 0,5935. Das Kiwi-Paar spiegelt Zurückhaltung wider, da die breitere Marktstimmung leicht vorsichtig erscheint, während Investoren auf das Ergebnis des Treffens zwischen dem Präsidenten der Vereinigten Staaten (USA), Donald Trump, und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping warten.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sind die asiatischen Aktienmärkte überwiegend im Minus, wobei der Nikkei 225 um 0,3 % auf etwa 63.070 fällt. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, notiert fest nahe 98,50. Der DXY liegt nahe seinem Wochenhoch von 98,60, das am Mittwoch erreicht wurde.
Die Auswirkungen des Treffens zwischen Trump und Xi werden auch für den neuseeländischen Dollar (NZD) bedeutend sein, da Neuseeland ein wichtiger Handelspartner Chinas ist.
In den USA haben steigende Inflationsdrucke aufgrund erhöhter Energiepreise die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr verstärkt.
Laut dem CME FedWatch-Tool liegen die Chancen, dass die Fed in diesem Jahr mindestens eine Zinserhöhung vornimmt, bei 32,2 %, während sie vor einem Monat nahezu null betrugen.

NZD/USD handelt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung leicht niedriger bei etwa 0,5935. Das Paar weist jedoch eine leichte bullische Tendenz auf, da es über dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 0,5909 und über dem 50,0% Fibonacci-Retracement bei 0,5890 notiert, während es in einen Cluster von übergeordneten Retracements vordringt.
Der Relative Strength Index (14) bei rund 55 deutet auf ein konstruktives, aber nicht überdehntes Momentum hin, was darauf hindeutet, dass Rücksetzer unterstützt bleiben könnten, solange der Kurs über der nahegelegenen gleitenden Durchschnittsbasis bleibt.
Auf der Oberseite ergibt sich unmittelbarer Widerstand am 61,8% Fibonacci-Retracement bei etwa 0,5939, gefolgt vom 78,6%-Niveau bei 0,6008 und dann der jüngsten Schwankungshoch-Region, die durch das 100,0%-Retracement bei 0,6095 markiert wird. Auf der Unterseite wird erste Unterstützung am 20-Tage-EMA nahe 0,5909 gesehen, gefolgt vom 50,0%-Retracement bei 0,5890; ein tieferer Pullback würde das 38,2%-Niveau bei 0,5842 und das 23,6%-Retracement bei 0,5782 freilegen, wobei der Anker bei 0,5686 als weiter entferntes strukturelles Tief fungiert.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.