Das Paar AUD/USD setzt seinen Kampf fort, eine Akzeptanz über dem Niveau von 0,7250 zu finden, und zieht am Dienstag neue Verkäufer an, da die steigenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran den sicheren Hafen US-Dollar (USD) stärken. Der intraday Rückgang zieht die Spotpreise während der frühen europäischen Sitzung wieder näher an die Marke von 0,7200, während die Händler nun auf die Veröffentlichung der neuesten US-Verbraucherinflationszahlen warten.
Der entscheidende US-Verbraucherpreisindex (CPI) wird eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung der Erwartungen an den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve (Fed) spielen, angesichts wieder auflebender Wetten auf eine Zinserhöhung bis Ende dieses Jahres. Der Ausblick wird wiederum die USD-Nachfrage antreiben und dem Paar AUD/USD einen bedeutenden Impuls verleihen. Unterdessen könnte die hawkische Haltung der Reserve Bank of Australia (RBA) weiterhin als Rückenwind für den Aussie wirken und helfen, die Abwärtsbewegung des Währungspaares zu begrenzen.
Aus technischer Sicht handelt das Paar AUD/USD über dem 100-Perioden exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA), was darauf hindeutet, dass die Käufer trotz des Pullbacks die Kontrolle behalten. Der Relative Strength Index (RSI) bewegt sich jedoch um 45 und deutet eher auf einen leichten Verlust an Aufwärtsdynamik als auf eine deutliche Schwäche hin. Zudem ist der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht negativ geworden, was die Vorstellung einer flachen Korrekturphase innerhalb einer unterstützenden Struktur verstärkt.
Das heißt, ein überzeugender Bruch und eine Akzeptanz unter dem 100-Perioden EMA nahe 0,7184 würden tiefere Rücksetzer in Richtung vorheriger Preisstauzonen um den Bereich 0,7115-0,7110 freilegen. Solange das Paar AUD/USD über diesem EMA bleibt, werden Pullbacks wahrscheinlich als Korrekturen betrachtet, wodurch der breitere Aufwärtstrend seit dem März-Tief intakt bleibt, auch wenn die Momentum-Indikatoren von früheren überkauften Bedingungen abkühlen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Inflationäre oder deflationäre Tendenzen werden erfasst, indem regelmäßig die Preise eines repräsentativen Warenkorbs aus Gütern und Dienstleistungen zusammengezählt und als Verbraucherpreisindex (VPI) dargestellt werden. Diese VPI-Daten werden monatlich erhoben und vom US-Arbeitsministerium veröffentlicht. Der Jahresvergleich (Year-over-Year, YoY) stellt die Preise im aktuellen Referenzmonat denen desselben Monats des Vorjahres gegenüber. Der VPI gilt als wichtiger Indikator zur Messung der Inflation und der Entwicklung der Kaufkraft. In der Regel wird ein hoher Wert als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD) bewertet, während ein niedriger Wert als negativ (bärisch) gilt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Di Mai 12, 2026 12:30
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 3.7%
Vorher: 3.3%
Quelle: US Bureau of Labor Statistics
Die US-Notenbank (Fed) verfolgt ein doppeltes Mandat: die Sicherstellung von Preisstabilität und maximaler Beschäftigung. Gemäß diesem Auftrag sollte die Inflation bei etwa 2 % im Jahresvergleich liegen. Doch genau dieser Aspekt stellt seit der Pandemie – die die Weltwirtschaft nachhaltig beeinflusst – die größte Herausforderung für die Zentralbank dar. Der Preisdruck bleibt hoch, da anhaltende Lieferkettenprobleme und Engpässe die Teuerung weiter anheizen. Gleichzeitig verharrt der Verbraucherpreisindex (CPI) auf einem Mehrjahreshoch. Die Fed hat bereits erste Maßnahmen ergriffen, um die Inflation einzudämmen, und wird ihre restriktive Geldpolitik voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft beibehalten.