Inflationsschock in Brasilien? Energie und Lebensmittel treiben Preise hoch

Quelle Fxstreet

Die Volkswirte von Wells Fargo erwarten für Brasilien im April einen deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise. Der IPCA-Index dürfte im Monatsvergleich um 0,9 Prozent zulegen und im Jahresvergleich bei etwa 4,5 Prozent liegen – damit nahe oder über dem Zielkorridor. Vor allem steigende Energie- und Lebensmittelpreise erhöhen den Druck, während auch die Inflationserwartungen anziehen. Die Banco Central do Brasil dürfte im Juni zwar weiterhin eine vorsichtige Zinssenkung vornehmen, doch eine Pause im Lockerungszyklus wird zunehmend wahrscheinlicher.

Energie und Lebensmittel treiben Inflationsrisiken

"Wir erwarten, dass der brasilianische IPCA im April kräftig um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat steigt und die Gesamtinflation im Jahresvergleich auf etwa oder leicht über den oberen Rand des Zielkorridors von 4,5 Prozent treibt."

"Energie bleibt kurzfristig das wichtigste Aufwärtsrisiko, da der Konflikt im Nahen Osten anhält und physische Angebotsengpässe stärker durchschlagen, was zu einer stärkeren Weitergabe der Kosten bei raffinierten Produkten führt."

"Die Lebensmittelpreise zogen bereits im März an, und höhere Transport- sowie Düngemittelkosten dürften den Preisdruck in den kommenden Monaten auf breiter Front verstärken."

"Während die Kerninflation durch restriktive Realzinsen, geglättete administrierte Preise und fiskalische Ausgleichsmaßnahmen gedämpft bleibt, erhöhen insbesondere in einem Wahljahr zusätzliche Faktoren die Aufwärtsrisiken für die Inflationserwartungen."

"Vor diesem Hintergrund dürfte die Zentralbank auf ihrer Sitzung im Juni eine vorsichtige Zinssenkung vornehmen, doch der weitere Ausblick ist zunehmend unsicher, und eine Pause im Lockerungszyklus erscheint wahrscheinlicher."

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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