USD/CHF notiert am Dienstag bei rund 0,7830 und liegt damit tagsüber leicht um 0,07 % im Minus.
Auf der makroökonomischen Seite zeichneten die jüngsten Schweizer Daten ein gemischtes Bild. Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im April um 0,3 % gegenüber dem Vormonat, nach zuvor 0,2 %, blieb jedoch unter den Erwartungen von 0,4 %. Auf Jahresbasis erreichte die Inflation 0,6 % gegenüber 0,3 % im März und damit den höchsten Stand seit Januar 2025. Gleichzeitig überraschte die Industrieaktivität am Montag positiv, als der SVME Einkaufsmanager-Index (EMI) für das verarbeitende Gewerbe im April auf 54,5 kletterte, deutlich über den Erwartungen lag und eine solide Expansion des Sektors für den zweiten Monat in Folge signalisierte.
In diesem Kontext stellen Analysten von BBH fest, dass die Inflationsdynamik in der Schweiz trotz höherer Energiepreise moderat bleibt. Laut den Analysten fällt die Kerninflation sogar auf ein Mehrjahrestief, was der Schweizerischen Nationalbank (SNB) Spielraum lässt, die Zinsen unverändert zu lassen. Die Bank ist jedoch der Ansicht, dass der Status des Schweizer Franken (CHF) als sicherer Hafen die Währung weiterhin stützen sollte und damit die Auswirkungen der Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik ausgleicht.
Auf der US-Seite profitiert der US-Dollar (USD) leicht von einer erneuten Nachfrage, gestützt durch steigende Treasury-Renditen und Erwartungen weiterer geldpolitischer Straffungen. Der Präsident der Federal Reserve von Minneapolis, Neel Kashkari, erklärte, dass zusätzliche Zinserhöhungen nicht ausgeschlossen werden können, insbesondere aufgrund inflationsbedingter Druckfaktoren im Zusammenhang mit höheren Energiepreisen im Kontext des Iran-Kriegs.
Der Anstieg des Greenback bleibt jedoch gegenüber dem Schweizer Franken begrenzt, dessen Attraktivität als Währung mit sicherem Hafen in einem von geopolitischer Unsicherheit geprägten Umfeld zunimmt.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Japanischer Yen.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.03% | -0.07% | 0.30% | -0.08% | 0.03% | -0.11% | -0.07% | |
| EUR | -0.03% | -0.11% | 0.28% | -0.12% | -0.01% | -0.15% | -0.10% | |
| GBP | 0.07% | 0.11% | 0.34% | -0.02% | 0.10% | -0.03% | 0.01% | |
| JPY | -0.30% | -0.28% | -0.34% | -0.37% | -0.27% | -0.40% | -0.33% | |
| CAD | 0.08% | 0.12% | 0.02% | 0.37% | 0.10% | -0.04% | 0.02% | |
| AUD | -0.03% | 0.01% | -0.10% | 0.27% | -0.10% | -0.13% | -0.08% | |
| NZD | 0.11% | 0.15% | 0.03% | 0.40% | 0.04% | 0.13% | 0.04% | |
| CHF | 0.07% | 0.10% | -0.01% | 0.33% | -0.02% | 0.08% | -0.04% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.