GBP/USD Kursprognose: Schwankungen um 1,3360 angesichts der Unsicherheit über den Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran

Quelle Fxstreet
  • GBP/USD konsolidiert um 1,3360, da Investoren Klarheit über Trumps Behauptungen suchen, dass der Iran dringend eine Einigung will.
  • Der Iran weist seine Beteiligung an direkten Gesprächen mit den USA über ein Ende des Konflikts zurück.
  • Teheran warnt vor einem langwierigen Krieg, bis seine Bedingungen erfüllt sind.

Das Paar GBP/USD handelt während der frühen europäischen Handelssitzung am Donnerstag in einer engen Spanne um 1,3360. Das Cable konsolidiert, während Investoren auf Klarheit warten, ob der Iran einen Waffenstillstand anstrebt, wie es mehrfach vom Präsidenten der Vereinigten Staaten (USA), Donald Trump, behauptet wurde.

Am späten Mittwoch erklärte US-Präsident Trump bei einer Fundraising-Veranstaltung, dass der Iran dringend eine Einigung wolle, sich aber nicht öffentlich dazu bekenne, aus Angst, von den eigenen Leuten oder vom US-Militär getötet zu werden, berichtete die Associated Press (AP).

„Sie verhandeln übrigens, und sie wollen so sehr eine Einigung erzielen, aber sie haben Angst, es zu sagen, weil sie befürchten, von ihren eigenen Leuten getötet zu werden“, sagte Trump und fügte hinzu: „Sie haben auch Angst, von uns getötet zu werden.“

Unterdessen hat der iranische Außenminister Abbas Araghchi klargestellt, dass die Regierung keine Waffenstillstandsgespräche mit den USA geführt hat und keine Verhandlungspläne bestehen. Ein iranischer Staatsfernsehsender berichtete zudem, dass Teheran „den Krieg beenden wird, wenn es entscheidet, dies zu tun, und wenn seine eigenen Bedingungen erfüllt sind“, und bis dahin den Kampf in der Region fortsetzen werde, berichtete The Guardian.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung handelt der US Dollar Index (DXY) ruhig nahe 99,65, während die Investoren angespannt bleiben.

Technische Analyse

GBP/USD handelt zum Zeitpunkt der Berichterstattung nahezu unverändert bei rund 1,3360. Die kurzfristige Tendenz ist bärisch, da jüngste niedrigere Hochs den Abwärtstrend verstärken. Der Kurs notiert nahe dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA), der sich nach einem vorherigen Rückgang abgeflacht hat und nun die Oberseite um 1,34 begrenzt.

Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) schwankt in der Zone zwischen 40,00 und 60,00, was eine Pause im bärischen Momentum signalisiert, während die bärische Tendenz intakt bleibt.

Der erste Widerstand liegt am 20-Tage-EMA nahe 1,3390, gefolgt vom Hoch vom 23. März um 1,3480, wo jüngste Angebotszonen Erholungen stoppten. Ein Tages-Schlusskurs über diesem Niveau würde den Abwärtsdruck verringern und den Weg in den mittleren Bereich um 1,35 öffnen. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am Montagstief bei 1,3257, wobei ein Bruch das nächste bärische Ziel bei 1,3220 freigeben würde. Ein Rückgang unter 1,3220 würde eine stärkere Abwärtsbewegung in Richtung 1,31 bestätigen.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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