Der Schweizer Franken ist am Montag die schlechteste Währung der G8-Devisen. Schwache Daten zur Produktion in der Schweiz haben die positiven Auswirkungen der über den Erwartungen liegenden Inflationszahlen ausgeglichen, während der US-Dollar nach dem Ausverkauf am Freitag einen leicht positiven Ton anschlägt.
Die Verbraucherpreisinflation stagnierte im Juli laut den am Montag veröffentlichten VPI-Zahlen, die zeigten, dass die jährliche Inflation von 0,1 % im Vormonat auf 0,2 % beschleunigte, wobei der monatliche VPI unverändert blieb, entgegen den Erwartungen eines Rückgangs um 0,2 % und nach einem Wachstum von 0,2 % im Vormonat.
Diese Zahlen verringern den Druck auf die SNB, die Zinsen unter null zu senken. Dennoch wurden die Auswirkungen auf den Schweizer Franken vernachlässigt, da der SVME EMI eine unerwartete Verschlechterung der Produktionstätigkeit meldete, was zusammen mit den hohen Zöllen auf Exporte in die USA die Sorgen um die wirtschaftlichen Aussichten des Landes verstärkt.
Der US-Dollar hingegen korrigiert nach einem starken Ausverkauf am Freitag wieder nach oben. Die US-Arbeitsmarktdaten (NFP) zeigten, dass die Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA in den letzten drei Monaten viel schwächer ausgefallen ist als zuvor angenommen, was die Hoffnungen auf eine Zinssenkung durch die Fed im September verstärkte.
Die am Freitag veröffentlichten Daten zeigten, dass das Stellenwachstum in den USA im Juli netto um 73.000 gestiegen ist und damit unter den Prognosen von 110.000 lag. Noch wichtiger ist, dass die Daten der beiden Vormonate um 258.000 nach unten korrigiert wurden, während die Arbeitslosenquote von 4,1 % auf 4,2 % stieg.