Der Neuseeland-Dollar hält sich am Montag in der frühen europäischen Handelssitzung über 0,5900, da der Markt die schwachen US-Beschäftigungszahlen vom Freitag verdaut und der US-Dollar und die Renditen für US-Staatsanleihen sich von ihren Tiefstständen vom Freitag erholen.
Der Kiwi sprang am Freitag um etwa 1,20 % nach oben, da der US-Dollar auf breiter Front einbrach, nachdem der NFP-Bericht für Juli gezeigt hatte, dass die Wirtschaft im letzten Monat deutlich weniger Arbeitsplätze geschaffen hatte als erwartet und die Zahlen für Mai und Juni um fast 260.000 nach unten korrigiert worden waren.
Die Arbeitslosenquote stieg von 4,1 % im Juni auf 4,2 % im Juli, und die Anleger verstärkten ihre Wetten auf eine Zinssenkung im September, da die Sorgen um eine Rezession an den Märkten wieder zunahmen.
Die Wetten auf eine Zinssenkung durch die Fed im September wurden nach der Veröffentlichung der Daten auf über 90 % verstärkt und liegen nun bei 80 %, mehr als doppelt so hoch wie die 37 %, die vor der NFP-Veröffentlichung eingepreist waren. Die Renditen für US-Staatsanleihen brachen ein und zogen den US-Dollar mit sich.
In Neuseeland war der Kalender heute dünn, und der Fokus bleibt auf den Handelsverhandlungen zwischen den USA und China, Neuseelands wichtigstem Handelspartner. US-Finanzminister Beseent sagte, dass eine Verlängerung des Handelswaffenstillstands zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt „wahrscheinlich“ sei, doch die Anleger sind vorsichtig, da die Uhr bis zum Stichtag am 12. August tickt.