Investitionen in 2024: Strategien für CFDs, ETFs und Aktien

12 Minuten
Aktualisiert um 02. Juli 2024 24:55
Mitrade Team
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Quelle: DepositPhotos

Investitionen in 2024: Ein Spektrum an Chancen und Renditen

Investitionen sind zu einem festen Bestandteil der heutigen Welt geworden. Allein in den Aktienmarkt sind seit 2020 über 100 Milliarden investiert worden. Auch Investments in ETFs sind auf dem Vormarsch und stellen mit 11,3 Milliarden einen jährlich wachsenden Markt dar. 


Die Anlagemöglichkeiten sind inzwischen vielfältig. Also sprechen wir darüber - über Aktien, ETFs, CFD-Handel und Rohstoffe. Wir analysieren die Vor- und Nachteile, die geeignete Anlegergruppe und sehen uns aktuelle Praxisbeispiele für alle Anlageformen an. 

Was ist eine Investition?

Zugegeben. Wer investieren will, der hat eines im Auge: Kurzfristige oder langfristige Rendite. Das Interesse von Ihnen als Anleger, muss ich um diese beiden Bereiche drehen.


Was ist eine Investition


Denn Investieren ist ein Akt des Einsatzes von Ressourcen mit der Erwartung, einen Gewinn zu erzielen. 


Der Kerngedanke? Man legt sein Geld dort an, wo es nicht nur sicher ist, sondern sich auch vermehrt. Investieren ist also eine strategische Entscheidung, die darauf abzielt, den ursprünglichen Wert des eingesetzten Kapitals zu erhöhen. Gerade im Finanzsektor spricht man oft von einer Investition in Aktien, Anleihen, Immobilien oder eben auch Anlageklassen wie Kryptowährungen. 


Einige haben es bereits erkannt: Investitionen sind essenziell für das Wachstum von persönlichem Vermögen. Umgangssprachlich kennen wir es unter dem schönen Satz: „Das eigene Geld arbeiten lassen“. 


Investition Definition: 


Der Akt des Investierens ist darauf ausgerichtet, Kapital in Möglichkeiten zu stecken, die das Potenzial für Wachstum und Ertrag versprechen. Es ist ein entscheidender Schritt, bei dem finanzielle Mittel bewusst in Projekte oder Märkte investiert werden, von denen man annimmt, dass sie über die Zeit an Wert gewinnen. Investitionen können vielfältig sein – von der Anlage in physische Güter bis hin zu Finanzinstrumenten – und jeder Investor verfolgt das Ziel, durch kluges und strategisches Handeln einen finanziellen Mehrwert zu schaffen. 

Investitionstyp Eins: Aktieninvestition

Wenn man in Aktien investiert, kauft man buchstäblich einen Teil eines Unternehmens und wird somit zu einem seiner Eigentümer. Jede Aktie ist ein kleiner Baustein im großen Unternehmensgefüge.

 

Dies bedeutet, dass man direkt am Erfolg – oder Misserfolg – des Unternehmens beteiligt ist.

 

Ob durch steigende Kurse oder Ausschüttungen wie Dividenden – die Bindung an das Unternehmen ist finanziell direkt spürbar. Denn viele Aktien bieten regelmäßige Dividendenzahlungen (nicht alle), die eine kontinuierliche Einnahmequelle darstellen können. Die hohe Liquidität von Aktien ermöglicht es zudem, relativ schnell und einfach in den Markt ein- oder aus ihm auszusteigen.


Praxisbeispiel für Investitionen in Aktien


Nehmen wir das Beispiel eines Investors, der sich entscheidet, in Aktien von Apple zu investieren.

 

Angenommen, Sie kaufen 100 Aktien zu einem Preis von 150 USD pro Stück. Ihre Investitionssumme beträgt somit 15.000 USD.

 

Über die Jahre hinweg könnten Sie von Kurssteigerungen und regelmäßigen Dividendenzahlungen profitieren. Nehmen wir weiterhin an, dass die Aktien nach fünf Jahren auf 250 USD gestiegen sind und jährlich eine Dividende von 3 USD pro Aktie ausgeschüttet wurde. Sie würden dann nicht nur einen Kapitalgewinn von 10.000 USD erzielen, sondern auch Dividendeneinnahmen von insgesamt 1.500 USD über die fünf Jahre.

 

Dieses Gewinnpotenzial erfordert jedoch auch ein Verständnis und eine Akzeptanz der mit Aktieninvestitionen verbundenen Risiken. Gleichwohl sollte eine stetige Kontrolle über die vorhandenen Investitionen stattfinden - das nennt man dann Portfolio Management.


Vor- und Nachteile von Aktieninvestitionen:


Vorteile

Nachteile

Potenzial für hohe Renditen -   Langfristig haben Aktien das Potenzial, signifikante Renditen zu erzielen,   die oft über der Inflationsrate liegen.

Marktvolatilität - Aktienkurse   können stark schwanken, was zu potenziellen Verlusten führen kann.

Dividendenerträge - Viele   Aktien zahlen regelmäßige Dividenden, die Investoren eine zusätzliche   Einnahmequelle bieten.

Risiko des Kapitalverlustes -   Im Falle einer Unternehmenspleite können Anleger ihr investiertes Kapital   verlieren.

Liquidität - Aktien sind in   der Regel leicht handelbar, was schnellen Zugang zu Kapital ermöglicht.

Emotionale Schwankungen - Die   täglichen Schwankungen der Börsenkurse können emotional belastend sein.

Eigentumsrechte - Aktionäre   haben Stimmrechte und können auf Hauptversammlungen Einfluss auf   Unternehmensentscheidungen nehmen.

Zeitaufwand - Erfolgreiches   Investieren erfordert Recherche und Marktbeobachtung.

 

Geeignete Anlegergruppe für Investitionen in Aktien:

 

Aktien eignen sich besonders für Investoren mit einer leicht höheren Risikobereitschaft, die langfristige Ziele beim Kapitalwachstum verfolgen. Natürlich gibt es unterschiedliche Unternehmen (und dann eben Aktien) - überbewertet oder unterbewertet. Zum Beispiel tendiert eine Aktie von Microsoft zu mehr Stabilität als die eines jungen Unternehmens, das gerade erst an die Börse gekommen ist.

 

Dennoch bleiben Aktien durchaus spekulativer als beispielsweise die nachstehenden ETFs - was eben auch heißt, dass Aktien in einigen Fällen höhere Renditen, aber höhere Verluste bringen können. Denn je gestreuter eine Anlage, umso geringer ist das Risiko - zumindest ist dies eine kleine Faustregel für Investitions-Anfänger.

Investitionstyp Zwei: Exchange Traded Funds (ETF)

Vor etwa 3 Jahrzehnten wurde die Art und Weise der Anlage vollständig umgewälzt. Es war nun möglich gestreuter und somit auch risikofreier zu investieren.

 

Ein ETF ist relativ einfach erklärt, obwohl es eine gewisse Tiefe zu ihm gibt: Der ETF ist eine Zusammenstellung von Anlagen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffen. Ein Fonds erwirbt solche Vermögenswerte (zum Beispiel 100 Aktien aus dem Sektor Technologie) und bildet sie nach. Anschließend können Sie Anteile an einem ETF kaufen oder verkaufen, ähnlich wie Sie mit Aktien eines Unternehmens handeln würden. Aktienfonds gehören somit in Europa zu den meist gehandelten ETFs überhaupt. Weiterhin wird eine Steigerung von8 % prognostiziert, was die Wachstumskraft des Marktes wiederspiegelt.


Wachstumskraft des Marktes

Quelle: Mordor Intelligence 



Nehmen wir als Beispiel einen fiktiven Technologie-ETF, der Unternehmen aus dem Technologiesektor beinhaltet. Solch ein ETF könnte große, bekannte Firmen wie Apple, Microsoft, Google (Alphabet), Amazon und Facebook (Meta) enthalten:

 

     Apple: 20%

     Microsoft: 18%

     Alphabet (Google): 15%

     Amazon: 12%

     Meta Platforms (Facebook): 10%

     Andere Technologieunternehmen: 25% (dies könnte eine Mischung aus anderen Tech-Firmen wie Nvidia, Tesla, Adobe usw. sein)

 

Was macht sie also so besonders?

 

Ein ETF bildet einen Index, wie den S&P 500 oder den MSCI World, nach und strebt danach, dessen Performance zu spiegeln. Mit einem ETF investiert man also in eine Vielzahl von Unternehmen oder Anleihen, ohne jedes einzelne Wertpapier separat erwerben zu müssen.

 

Bevor wir zu einem Beispiel gehen - gibt es 2 wichtige Bereiche, die zum Verständnis des ETFs gehören (Index und Performance):

 

     Index: Viele ETFs sind so konzipiert, dass sie einen bestimmten Index nachbilden. Ein Index ist eine Sammlung von Wertpapieren, die einen bestimmten Markt oder Sektor der Wirtschaft repräsentieren. Beispielsweise könnte ein ETF den S&P 500 Index nachbilden, der 500 große Unternehmen in den USA umfasst.

 

Performance: Die Performance eines ETFs bezieht sich darauf, wie gut er im Vergleich zu dem Index, den er nachbildet, oder zu anderen Benchmarks abschneidet. Wenn der Index steigt, steigt in der Regel auch der Wert des ETFs. Die Performance hängt davon ab, wie genau der ETF den Index nachbildet, sowie von den Gesamtkosten und Gebühren des Fonds.


Vor- und Nachteile von ETF-Investitionen


Vorteile

Nachteile

Kosteneffizienz - ETFs   haben in der Regel niedrigere Verwaltungsgebühren als traditionelle   Investmentfonds.

Marktrisiko - Wie bei allen   Aktienmarktinstrumenten sind auch ETFs von Marktschwankungen betroffen (wenn   auch geringer als bei Einzelaktien).

Diversifikation - Mit   einem einzigen ETF können Anleger in ein breites Spektrum von Wertpapieren   investieren.

Tracking-Fehler -   Einige ETFs replizieren ihren zugrunde liegenden Index nicht perfekt.

Flexibilität - ETFs   können jederzeit während der Handelszeiten gekauft und verkauft werden.

Liquiditätsrisiko -   Nicht alle ETFs sind gleich liquide, einige spezialisierte Fonds könnten   schwerer zu handeln sein.

Transparenz   - Die Zusammensetzung eines ETFs ist jederzeit bekannt und   zugänglich.

Kosten - Trotz   niedrigerer Gebühren können Transaktionskosten und Steuern anfallen.


Geeignete Anlegergruppe für ETF-Investitionen

ETFs eignen sich ideal für Anleger, die eine kosteneffiziente und diversifizierte Anlagemöglichkeit suchen, ohne die Notwendigkeit einer intensiven laufenden Verwaltung. Sie sind attraktiv für Einsteiger und erfahrene Anleger gleichermaßen, insbesondere für diejenigen, die eine "Buy-and-Hold"-Strategie verfolgen. Auch für Anleger, die spezifische Märkte oder Sektoren abdecken möchten, ohne direkt in einzelne Aktien zu investieren, bieten ETFs eine praktische Lösung.

Investitionstyp Drei: Rohstoffinvestitionen

Der Begriff Rohstoffe ist weit gefasst, und genau das macht die Vielfalt der Anlagen in diesem Bereich aus.

 

Dabei geht es um den Handel mit physischen Gütern wie Gold, Silber, Öl oder sogar Agrarprodukten wie Kaffee oder Weizen.

 

Doch nicht jeder möchte physische Barren oder Ölfässer in seinem Garten lagern. Hier rücken moderne Instrumente wie Rohstoff-Futures, spezialisierte ETFs und Rohstoffindizes in den Mittelpunkt. Sie ermöglichen es, direkt in die Preisbewegungen von Rohstoffen zu investieren und auf den Rohstoffmärkten zu profitieren.

 

 

Ein Praxisbeispiel für die Investition in ETFs:

 

Wenn Sie in Rohstoffe investieren, geht es in der Regel um ein gewisses Maß an Information. Das bedeutet, dass Sie sich über die Situation informieren möchten, um sicher zu sein, dass der Wert eines bestimmten Rohstoffs steigen könnte. Das folgende Beispiel kann dies verdeutlichen:

 

Stellen wir uns Lisa vor, eine junge Berufstätige mit einem wachsenden Interesse an alternativen Investitionsmöglichkeiten. Während eines Podcasts über Wirtschaftstrends stößt sie auf eine spannende Diskussion über die steigende Nachfrage nach Lithium, angetrieben durch den Boom in der Elektroautoindustrie.

 

Mit der Motivation, direkt von diesem Wachstumsmarkt zu profitieren, erkundet Lisa verschiedene Investitionsmöglichkeiten. Sie stößt auf einen spezialisierten Rohstoff-ETF, der in Unternehmen investiert, die in der Lithiumgewinnung und -verarbeitung tätig sind.

 

Lisa tätigt ihre Investition über eine Online-Trading-Plattform mit innovativen Handelssignalen, die es ihr ermöglicht, den ETF ähnlich wie Aktien zu kaufen und zu verkaufen. Sie investiert 500 Euro und verfolgt gespannt die Entwicklung ihres Investments.

 

Vorteile und Nachteile von Rohstoffinvestitionen:


Vorteile

Nachteile

Inflationsschutz - Historisch   gesehen bieten Rohstoffe einen guten Schutz gegen Inflation, da ihre Preise   tendenziell mit steigenden Verbraucherpreisen wachsen.

Hohe Volatilität - Die Preise   für Rohstoffe können sehr volatil sein, beeinflusst durch Wetter, politische   Unruhen und andere externe Faktoren.

Diversifikation - Die Aufnahme   von Rohstoffen kann zur Diversifikation des Portfolios beitragen und das   Risiko senken, da sie oft eine geringe Korrelation zu traditionellen   Wertpapieren wie Aktien und Anleihen aufweisen.

Spekulativer Charakter - Der   Rohstoffmarkt ist stark spekulativ und kann für unerfahrene Anleger riskant   sein.

Wachstumspotenzial - Einige   Rohstoffe, wie seltene Erden oder Industriemetalle, haben ein erhebliches   Wachstumspotenzial aufgrund neuer Technologien und Marktbedürfnisse.

Komplexität der Marktanalyse -   Der Erfolg in Rohstoffinvestitionen erfordert oft tiefgehendes Marktverständnis   und laufende Analyse.

 

Für wen eignen sich Rohstoffinvestitionen?

 

Wer in Rohstoffe investiert, sollte ein gewisses Maß an Markterfahrung mitbringen und bereit sein, in das tiefe Verständnis dieser speziellen Märkte zu investieren. Diese Art der Anlage eignet sich hervorragend für Anleger, die nach Möglichkeiten suchen, ihr Portfolio gegen Inflation zu schützen und gleichzeitig die Vorteile der Diversifikation zu nutzen. Für den spekulativ orientierten Investor bieten Rohstoffe die Chance, von schnellen Preisänderungen profitieren zu können.

Investitionstyp Vier: Differenzkontrakte (CFD)

Zugegeben: Das CFD Trading, besser bekannt als CFDs (Contracts for Difference), ist ein anspruchsvolles Unterfangen, das sowohl Chancen (mit hoher Rendite) als auch Risiken (mit Verlust) birgt.

 

Mit dem Handelssystem lässt sich jedoch diese Anlageform professionell meistern. Es ist so, dass man bei Mitrade einige Besonderheiten findet, geht es um den CFD Handel. So lassen sich hier CFDs auf Forex, Indizes, Rohstoffe, Aktien und sogar Kryptowährungen finden - bei mehr als 300 Märkten.

 

Im Handelssystem selbst sucht man das gewünschte Asset und hat dann direkt die Möglichkeit, seine Einstellungen vorzunehmen und alle notwendigen Daten auf einen Blick zu haben (siehe Bild).


Mitrade-Handelssystem


Die Möglichkeit, nahezu alle Forex-Produkte mit einer 200-fachen Hebelwirkung und geringen Margen zu handeln, eröffneteine breite Palette von Handelsstrategien. Wichtig ist vor allem, dass Funktionen einfach dargestellt sind, die Kosten ersichtlich werden und es Stop-Loss-Funktionen gibt.

Mitrade ist daher einer der beliebtesten CFD-Broker und hat sich auf den Handel mit ihnen spezialisiert. Darüber hinaus wird das Ganze von den offiziellen Aufsichtsbehörden kontrolliert und geprüft.

 

Denn diese Finanzinstrumente gehören zur Kategorie der Derivate, was bedeutet, dass ihr Wert sich aus dem Preis eines zugrunde liegenden Basiswerts ableitet (was wir gleich an einem Praxisbeispiel erklären werden). Diese risikoreichen - aber auch ertragreichen - Handelsinstrumente werden fast weltweit unter regulatorische Aufsicht gestellt.

 

Wichtig: Derivate ermöglichen es, auf die Preisbewegungen von Finanzinstrumenten zu spekulieren, ohne dass diese tatsächlich erworben werden müssen. CFDs eröffnen die Möglichkeit, sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse zu setzen und dabei Hebelwirkungen zu nutzen, die die Handelspositionen vervielfachen.


Doch die Faszination des CFD Handel liegt nicht nur in seiner Flexibilität


Ein zentraler Reiz dieses Instruments ist die Möglichkeit des Einsatzes von Hebeln. Mit relativ geringem Kapitaleinsatz können Anleger eine wesentlich größere Marktposition einnehmen. Dieser Hebel multipliziert die möglichen Gewinne, aber ebenso die Risiken.

 

Denn nicht zu vergessen: Die Hebelwirkung beim CFD Trading ist ein zweischneidiges Schwert. Obwohl es Investoren ermöglicht, beträchtliche Summen über ihre ursprüngliche Investition hinaus zu bewegen, kann sie auch zu ebenso großen Verlusten führen, sollte sich der Markt gegen die eigene Position bewegen.


Ein Praxisbeispiel für den CFD Handel


ktienmarktgesundheit.

 

  1. Zugrunde liegender Basiswert: Der zugrunde liegende Basiswert in diesem Beispiel ist der DAX-Index. Der aktuelle Stand des DAX sei beispielsweise 15.000 Punkte.

 

  1. Start der Investition: Der Investor glaubt, dass der DAX in den nächsten Tagen steigen wird. Um von dieser erwarteten Aufwärtsbewegung zu profitieren, beschließt er, einen CFD zu kaufen, der diesen Index abbildet.

 

  1. Hebelwirkung: Der Broker bietet eine Hebelwirkung von 10:1 für den Handel mit DAX-CFDs. Das bedeutet, der Investor kann eine Position einnehmen, die zehnmal so groß ist wie sein tatsächlicher Kapitaleinsatz. Wenn der Investor beispielsweise 1.000 Euro einsetzt, ermöglicht der Hebel ihm, CFDs im Wert von 10.000 Euro zu kontrollieren.

 

  1. Kauf der CFDs: Der Investor kauft die CFDs zu einem Preis, der dem aktuellen Stand des DAX entspricht, also bei 15.000 Punkten. Nehmen wir an, der Markt bewegt sich entsprechend der Erwartung des Investors und der DAX steigt auf 15.300 Punkte.

 

  1. Verkauf der CFDs: Der Investor entscheidet sich, seine Position zu schließen und die CFDs zu verkaufen. Der Gewinn wird wie folgt berechnet:

 

  1. Der DAX ist um 300 Punkte gestiegen. Der Wert des CFDs hat sich damit proportional erhöht.

 

Da der Investor CFDs im Wert von 10.000 Euro kontrollierte und der DAX um 2% gestiegen ist (300 von 15.000 Punkten), entspricht dies einem Gewinn von 200 Euro (2% von 10.000 Euro).

 

Ergebnis: Durch die Nutzung des Hebels hat der Investor mit einem Einsatz von nur 1.000 Euro einen Gewinn von 200 Euro erzielt, was einer Rendite von 20% auf sein eingesetztes Kapital entspricht.

 

Risikohinweis: Wäre der DAX jedoch um 2% gefallen, hätte der Investor ebenfalls einen Verlust von 200 Euro erlitten, was 20% seines eingesetzten Kapitals entspricht.


Vorteile und Nachteile von CFDs:

 

Vorteile

Nachteile

Flexibilität - Anleger können   auf Kursbewegungen setzen, unabhängig davon, ob diese steigen oder fallen.

Risiko durch Hebelwirkung -   Hohe Hebel können zu großen Verlusten führen, die das eingesetzte Kapital   übersteigen.

Zugang zu globalen Märkten -   CFDs bieten die Möglichkeit, in eine Vielzahl von Märkten weltweit zu   investieren.

Marktrisiko - CFDs sind   spekulativ und reagieren empfindlich auf Marktschwankungen.

Möglichkeit, kleine Beträge zu investieren - Aufgrund der Hebelwirkung können auch mit kleinen Beträgen größere   Positionen eröffnet werden.

Komplexität und Transparenz -   Die Preisgestaltung und das Verständnis der Kostenstrukturen können komplex   sein.

 

Geeignete Anlegergruppe:

 

CFDs sind am besten geeignet für erfahrene Anleger, die mit den Risiken des Hebelhandels vertraut sind und die finanziellen Mittel haben, um potenzielle Verluste zu tragen. Sie eignen sich für diejenigen, die eine aggressive Handelsstrategie verfolgen und die Zeit haben, Märkte aktiv zu verfolgen und auf Änderungen schnell zu reagieren.


Investitionen kontrollieren: Wie man den richtigen Broker auswählt


Für alle Arten von Investitionen gibt es eine zentrale Frage: „Wo ist der beste Ort, um die gesamte Palette der Finanzinstrumente zu kaufen, zu verkaufen oder aufzubewahren?“

 

Darüber hinaus kann ein Broker auch Einfluss auf Ihre Handelsaktivitäten haben, wenn er mit Tools ausgestattet ist, die Anlageentscheidungen positiv unterstützen - dazu gehören auch Stop/Loss-Funktionen, die hohe Verluste begrenzen können.


Warum Mitrade hier eine überlegenswerte Wahl ist


  • Demokonto für CFD Handel: Ganz einfach, ohne Probleme kostenlos das Demokonto einer der beliebtesten Handelsplattformen testen.


  • 0 % Provision + geringe Spreads: Niedrige Kostenstrukturen, transparente Spreads und keine versteckten Gebühren machen den CFD Handel kosteneffizient.


  • Technische Analysetools und Warnung vor Risiken: Mit Zugang zu fortschrittlichen Tools wird über Mitrade das Risikomanagement beim Handel mit CFDs vereinfacht:


  • Schutz vor Negativsaldo (schützt davor, mehr zu verlieren, als Sie eingezahlt haben)

  • Trailing-Stop-Loss (automatische Anpassung an Marktkurs)

  • Profit/Stop-Loss Funktion (Gewinne sichern und Verluste eingrenzen). 



  • Regulierung und Sicherheit: Mitrade wird von zuständigen Behörden reguliert, und Kundengelder sind streng von Betriebsmitteln getrennt.


Fazit zu Investitionen - nicht die Diversifikation vergessen

Diversifikation ist das A und O im Investitionsuniversum. Sie ist vergleichbar mit dem Sprichwort: "Lege nicht alle Eier in einen Korb." Warum? Weil die Konzentration aller Investitionen in eine einzige Anlageklasse oder einen Markt zu einem höheren Risiko führt. Diversifikation streut das Risiko, indem sie das investierte Kapital über verschiedene Anlageklassen, Märkte und geografische Regionen verteilt.

 

Darum haben wir in unserem Investitions-Ratgeber auch die großen 4 Investitionsbausteine aufgezeigt.

 

Das Ziel der Diversifikation ist es, das Volatilitätsrisiko zu minimieren und gleichzeitig das Potenzial für stetige Erträge zu maximieren. In einem gut diversifizierten Portfolio können Verluste in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen ausgeglichen werden, was insgesamt zu einer stabileren und oft auch rentableren Investition führt. Diversifikation ist daher nicht nur eine Schutzmaßnahme, sondern eine kluge Strategie, um langfristig Vermögen aufzubauen und zu erhalten und gehört zur Investition.


Dieser Text spiegelt lediglich die persönliche Meinung des Autors wider. Leser sollten diesen Artikel nicht als Grundlage für Investitionen betrachten. Bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen, sollten Sie den Rat eines unabhängigen Finanzberaters einholen, um sicherzustellen, dass Sie die Risiken verstehen. Differenzkontrakte (CFDs) sind Hebelprodukte, die zum Totalverlust Ihres Kapitals führen können. Diese Produkte sind nicht für jeden geeignet, investieren Sie daher vorsichtig. Für weitere Details informieren Sie sich bitte.