Silber steigt in Asien auf 113,50 US-Dollar – Safe-Haven-Nachfrage und Fed im Fokus
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Der Silberpreis (XAG/USD) klettert am Mittwoch in der Asiensitzung bis in den Bereich von 113,50 US-Dollar und liegt damit 1,30% im Plus.
Rückenwind liefern ein schwächerer US-Dollar, geopolitische Risiken sowie Erwartungen an spätere Zinssenkungen in den USA – die Fed-Entscheidung am Mittwoch bleibt der kurzfristige Taktgeber.
Gleichzeitig wächst nach dem starken Jahresanstieg von mehr als 200% die Sorge vor Gewinnmitnahmen, einzelne Analysten warnen vor einem möglichen Rücksetzer.
Der Silberpreis setzt seine Rally am Mittwoch fort und steigt im frühen Handel in Asien auf rund 113,50 US-Dollar. Die Bewegung wird von einer klassischen Gemengelage getragen: Absicherungsbedarf in einem unsicheren geopolitischen Umfeld, Konjunktursorgen – und ein US-Dollar, der weiter nachgibt.
Auslöser auf der Währungsseite waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump am Dienstag. Auf die Frage, ob der Dollar zu stark gefallen sei, sagte Trump, der Wert der US-Währung sei „great“. Danach beschleunigten sich die Verluste im US-Dollar-Index, der auf den niedrigsten Stand seit Februar 2022 fiel. Für in Dollar notierte Rohstoffe wie Silber wirkt das in der Regel unterstützend.
Fed-Entscheidung als nächster Impulsgeber
Der Markt wartet nun auf die US-Notenbank: Die Fed dürfte die Zinsen bei der Sitzung am Mittwoch unverändert lassen – nach drei Zinssenkungen in Folge zum Ende von 2025. Entscheidend wird weniger der Beschluss selbst als die Tonlage in der Pressekonferenz, weil sie Hinweise auf Konjunktureinschätzung und Zinspfad liefern kann.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält das Thema Geldpolitik durch Debatten um die Unabhängigkeit der Fed. Trump kündigte an, in absehbarer Zeit seinen Kandidaten für den nächsten Fed-Vorsitz zu benennen, wenn die Amtszeit von Chair Jerome im Mai ausläuft. Wettmärkte sehen laut Reuters den BlackRock-Manager Rick Rieder als Favoriten.
Die nächste Zinssenkung ist laut Marktbepreisung überwiegend für die zweite Hälfte 2026, am ehesten Juni, eingepreist. Niedrigere Zinsen reduzieren tendenziell die Opportunitätskosten des Haltens von Gold – und stützen damit grundsätzlich auch das Sentiment für nicht verzinsliche Edelmetalle.
Warnhinweis: Nach 200%-Rally nimmt das Risiko von Gewinnmitnahmen zu
Trotz des Rückenwinds bleibt das kurzfristige Rückschlagpotenzial hoch. Nach einem Anstieg von mehr als 200% gegenüber dem Vorjahr sind Gewinnmitnahmen aus Sicht einiger Marktbeobachter kaum auszuschließen. Mike McGlone, Senior Commodity Strategist bei Bloomberg Intelligence, brachte es so auf den Punkt: „I think silver will put in a high this year to last for years. When price shifts at such high velocity, deficits reverse.“
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