Gold rutscht unter $4.800: Warsh als möglicher Fed-Chef nimmt Unabhängigkeits-Sorgen etwas Druck
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Der Goldpreis (XAU/USD) gerät am Montag in der frühen Asien-Sitzung unter Druck und fällt auf rund $4.780.
Auslöser sind Berichte, wonach Kevin Warsh als nächster Fed-Chair nominiert werden könnte – das dämpft die zuletzt dominante „Fed-Unabhängigkeits“-Prämie.
Nach unten könnte die Bewegung durch anhaltende geopolitische Risiken und fortgesetzte Käufe großer Zentralbanken begrenzt werden; im Tagesverlauf richtet sich der Blick zudem auf den ISM Manufacturing PMI.
Der Goldpreis (XAU/USD) setzt seine Korrektur zum Wochenstart fort und notiert am Montag in der frühen Asien-Sitzung bei rund $4.780. Damit baut das Edelmetall die Verluste aus, nachdem es in der Vorwoche historische Höchststände markiert hatte – getragen von der Suche nach Absicherung, zuletzt aber gebremst durch Anzeichen politischer Stabilisierung in den USA.
Fed-Personalie belastet – Risikoaufschlag schmilzt
Im Mittelpunkt stehen Berichte, wonach Kevin Warsh als nächster Chef der Federal Reserve nominiert werden könnte. In den vergangenen Wochen hatte Gold stark profitiert, weil der Markt befürchtete, Donald Trump könnte eine Personalie wählen, die sich bei Zinssenkungen politischem Druck beugt. Warsh gilt dagegen im Vergleich zu anderen Namen als „relativ sichere“ Option – das nimmt den Sorgen um die Unabhängigkeit der Fed kurzfristig Schärfe und entzieht Gold einen Teil des Rückenwinds.
Geopolitik und Notenbanken als Stütze
Gleichzeitig bleibt der klassische Sicherheitsaspekt intakt. Die Spannungen zwischen den USA und Iran können die Abwärtsseite weiterhin begrenzen. Irans oberster Führer Ali Khamenei warnte am Wochenende, ein Angriff auf sein Land würde einen regionalen Konflikt auslösen, während die USA ihre Kräfte in der Region weiter aufbauen.
Zusätzliche Unterstützung kommt laut Marktbeobachtern von der strukturellen Nachfrage großer Zentralbanken. Emma Wall, Chef-Anlagestrategin bei Hargreaves Lansdown, verweist darauf, dass Investoren und Zentralbanken Gold verstärkt als Reserve bevorzugen, weil es als Schutz vor US-Politikabhängigkeit gesehen werde. Zudem hätten einige Länder nach der Erfahrung möglicher Beschlagnahmungen von in US-Dollar gehaltenen Vermögenswerten Russlands im Kontext des Ukraine-Kriegs das Metall als „neutralere“ Reserve attraktiver gefunden.
Datenfokus: ISM-Index liefert neue Impulse
Kurzfristig könnte auch der US-Konjunkturkalender für Bewegung sorgen: Später am Montag warten Marktteilnehmer auf den ISM Manufacturing Purchasing Managers Index (PMI) des Institute for Supply Management, der Hinweise auf die Industriekonjunktur und damit indirekt auf den Zins- und Dollar-Ausblick geben kann.
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