Pfund Sterling schwächt sich ab, da die Nominierung von Warsh zum Fed-Vorsitzenden die Marktstimmung verunsichert

Quelle Fxstreet
  • Das Pfund Sterling steht unter Druck inmitten einer risikoscheuen Marktstimmung.
  • Trumps Nominierung von Kevin Warsh als neuen Fed-Vorsitzenden hat die Attraktivität des US-Dollars verbessert.
  • Investoren warten auf die geldpolitische Ankündigung der BoE und die US-NFP-Daten.

Das Pfund Sterling (GBP) wird zu Wochenbeginn gegenüber sicheren Währungen niedriger gehandelt, übertrifft jedoch riskantere Währungen. Die britische Währung steht unter starkem Druck gegenüber dem US-Dollar (USD) und wird während der europäischen Sitzung am Montag anfällig unter 1,3700 gehandelt, da letzterer nach der Nominierung von Kevin Warsh durch US-Präsident Donald Trump als neuen Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed) zulegte.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs Hauptwährungen verfolgt, fest nahe dem Höchststand der Vorwoche von 97,33 gehandelt.

Die Auswahl von Kevin Warsh als Nachfolger des aktuellen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell hat zu einer deutlichen Verbesserung der Attraktivität des US-Dollars geführt, da er während seiner Zeit als Fed-Gouverneur historisch eine Vorliebe für einen starken Greenback hatte. Marktexperten glauben, dass Zinssenkungen während Warshs Amtszeit langsamer erfolgen würden als bei anderen Kandidaten im Rennen, hätten sie gewählt werden. Außerdem war er dafür bekannt, der quantitativen Lockerung (QE) in der Bilanz der Fed unter dem Vorsitz von Ben Bernanke entgegenzuwirken.

Eine starke Erholung des US-Dollars hat zu einem deutlichen Rückgang der Nachfrage nach Edelmetallen und risikosensiblen Vermögenswerten geführt.

In der Zwischenzeit sind die dovishen Erwartungen der Fed für die geldpolitische Sitzung im April nach Warshs Nominierung laut dem CME FedWatch-Tool leicht gestiegen.

Tägliche Marktbewegungen: Die BoE wird voraussichtlich die Zinssätze bei 3,75% belassen

  • Das Pfund Sterling wird voraussichtlich vorsichtig gehandelt, da die Bank of England (BoE) am Donnerstag ihre erste geldpolitische Entscheidung des Jahres bekannt geben wird. Die BoE wird voraussichtlich die Zinssätze diese Woche bei 3,75% belassen, nachdem sie sie in der Sitzung im Dezember um 25 Basispunkte (bps) gesenkt hat.
  • Am Donnerstag werden die Anleger auch auf die Veröffentlichung des geldpolitischen Berichts der BoE achten, um neue Hinweise zum aktuellen Stand der Wirtschaft zu erhalten. Die Zentralbank des Vereinigten Königreichs (UK) wird voraussichtlich bekräftigen, dass die Geldpolitik auf einem "allmählichen Abwärtspfad" bleiben wird, angesichts der schwachen Arbeitsmarktlage.
  • Die aktuellen Arbeitsmarktdaten des Vereinigten Königreichs für die drei Monate bis November zeigten, dass die Arbeitslosenquote bei 5,1% stabil blieb.
  • In dieser Woche wird das GBP/USD-Paar auch von einer Reihe von US-Arbeitsmarktdaten und Einkaufsmanagerindizes (PMI) beeinflusst. Das Hauptaugenmerk wird auf den Nonfarm Payrolls (NFP)-Zahlen für Januar liegen, die am Freitag veröffentlicht werden. Die Anleger werden den US-NFP genau beobachten, um neue Hinweise auf die geldpolitische Perspektive der Fed zu erhalten.
  • In der Sitzung am Montag werden die Anleger auf die US ISM Manufacturing Purchasing Managers’ Index (PMI)-Daten für Januar achten, die um 15:00 Uhr GMT veröffentlicht werden und voraussichtlich bei 48,3 liegen werden, nach 47,9 im Dezember. Obwohl die Aktivität im verarbeitenden Sektor leicht verbessert zu sein scheint, setzt sie ihren Rückgang fort. Ein Wert unter 50,0 wird als Kontraktion der Geschäftstätigkeit angesehen.

Technische Analyse: GBP/USD hält sich über dem wichtigen 20-Tage-EMA

Das Pfund Sterling wird vorsichtig unter 1,3700 gegenüber dem US-Dollar gehandelt. Das GBP/USD-Paar steht unter Druck, nachdem es letzte Woche nicht über dem wichtigen Widerstand von 1,3785 halten konnte. Der Preis liegt weiterhin über dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA), was darauf hindeutet, dass ein starker Aufwärtstrend intakt bleibt.

Der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) kühlt sich auf nahe 60,00 von überkauften Niveaus von 80,00 ab, was auf einen stetigen Fortschritt hindeutet und auf eine mögliche Rückkehr der Bullen hindeutet.

Auf der Oberseite bleibt das Januar-Hoch von 1,3869 eine wichtige Barriere für die Bullen. Nach unten wird der 20-Tage-EMA als wichtige Unterstützungszone fungieren.

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Silberpreis heute: Silber steigt laut FXStreet-DatenDie Preise für Silber (XAG/USD) stiegen am Montag, wie aus FXStreet-Daten hervorgeht. Der Silberpreis liegt bei 109,94 USD pro Unze, was einem Anstieg von 7,28 % gegenüber den 102,48 USD vom Freitag entspricht
Autor  FXStreet
Mo. 26.Jan
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Silber steigt in Asien auf 113,50 US-Dollar – Safe-Haven-Nachfrage und Fed im FokusSilber (XAG/USD) steigt am Mittwoch in Asien auf 113,50 US-Dollar (+1,30%), gestützt von Dollar-Schwäche, Safe-Haven-Nachfrage und Zinssenkungsfantasie, während die Fed-Entscheidung und mögliche Gewinnmitnahmen nach über 200% Jahresplus im Fokus stehen.
Autor  Mitrade Team
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Krypto-Ausblick: Bitcoin stabilisiert sich über 87.787 US-Dollar – Ether vor der nächsten Hürde, XRP bleibt fragil• Bitcoin pendelt am Mittwoch um 89.000 US-Dollar und hat sich nach der Vorwochenkorrektur bislang um knapp 3% erholt – entscheidend bleibt die Zone um 87.787 US-Dollar. • Ethereum arbeitet sich an die Widerstandszone heran: Erst ein Tagesschluss über 3.017 US-Dollar und der 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar würde den Weg nach oben freimachen. • XRP prallt von 1,83 US-Dollar ab und steht wieder bei 1,90 US-Dollar – doch RSI und MACD sprechen weiter für Vorsicht. Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Woche setzt sich im Kryptomarkt eine vorsichtige Stabilisierung durch. Bitcoin, Ether und XRP bauen ihre Erholung aus, stoßen nun aber auf charttechnisch wichtige Marken, an denen sich entscheidet, ob aus der Gegenbewegung mehr wird – oder ob der nächste Rücksetzer folgt. Bitcoin: 87.787 US-Dollar bleibt der Dreh- und Angelpunkt Bitcoin hat am Montag nach der 7,48%-Korrektur der Vorwoche wieder oberhalb der Mittellinie eines horizontalen Parallelkanals bei 87.787 US-Dollar geschlossen. Am Dienstag verteidigte der Kurs diese Zone erneut, am Mittwoch notiert BTC bei rund 89.300 US-Dollar. Hält 87.787 US-Dollar als Support, rückt die obere Begrenzung des Musters bei 90.000 US-Dollar in den Fokus. Der RSI (Tag) liegt bei 45 und steigt in Richtung der neutralen 50 – ein Hinweis auf nachlassenden Verkaufsdruck. Auch der MACD entspannt sich: Die Linien nähern sich an, die roten Histogrammbalken unterhalb der Nulllinie werden schwächer. Bricht Bitcoin dagegen per Tagesschluss wieder unter 87.787 US-Dollar, bleibt die Unterseite anfällig – dann würde die nächste Auffangzone bei 85.569 US-Dollar (zugleich 78,6% Fibonacci-Retracement) wieder relevant. Ethereum: Erst über 3.017 und 3.101 US-Dollar wird es konstruktiver Ethereum startete positiv in die Woche und legte bis Dienstag um 7,62% zu – nach der 14,22%-Korrektur in der Woche davor. Am Mittwoch nähert sich ETH dem zentralen Widerstand bei 3.017 US-Dollar. Für ein klareres Erholungssignal braucht es mehr als nur Intraday-Stärke: Ein Ausbruch über 3.017 US-Dollar und ein Tagesschluss über dem 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar könnten den Blick in Richtung des Hochs vom 14. Januar bei 3.402 US-Dollar lenken. Die Momentum-Indikatoren (RSI und MACD) deuten zwar auf nachlassenden Abwärtsdruck hin, aber das Setup bleibt empfindlich. Kommt es stattdessen zu einer erneuten Abweisung an der Widerstandszone, rückt auf der Unterseite das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 2.749 US-Dollar wieder ins Blickfeld. XRP: Rebound ja – Trendwende noch nicht XRP hat am Sonntag die tägliche Unterstützung bei 1,83 US-Dollar getestet und anschließend binnen zwei Tagen um 4,51% zugelegt. Am Mittwoch handelt der Kurs bei 1,90 US-Dollar. Solange 1,83 US-Dollar hält, kann sich die Erholung in Richtung des nächsten Widerstands bei 1,96 US-Dollar fortsetzen. Allerdings ist der Unterton noch nicht gedreht: Der RSI liegt bei 42 und damit weiter unter der neutralen 50. Zudem bleibt das Bild im MACD belastet – das bärische Crossover der Vorwoche ist weiterhin aktiv, was das Rückschlagrisiko erhöht. Fällt XRP per Tagesschluss erneut unter 1,83 US-Dollar, wäre ein weiterer Abwärtsimpuls bis zum Tief vom 19. Dezember bei 1,77 US-Dollar wieder ein realistisches Szenario.
Autor  Mitrade Team
Mi. 28.Jan
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Autor  Mitrade Team
Do. 29.Jan
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Autor  FXStreet
Fr. 30.Jan
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