Gold erstmals über $5.500: XAU/USD markiert Rekord bei $5.579 – Fed lässt Zinsen unverändert
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Gold (XAU/USD) hat am Donnerstag in der frühen Asien-Session erstmals die Marke von $5.500 überschritten und dabei ein neues Rekordhoch bei $5.579 erreicht. Anschließend kam es zu Gewinnmitnahmen, der Kurs fiel wieder in den Bereich um $5.500. Treiber bleiben eine robuste Safe-Haven-Nachfrage in einem Umfeld aus geopolitischen Spannungen, konjunktureller Unsicherheit und einem schwächeren US-Dollar.
Ein zusätzlicher Impuls kam von der US-Notenbank: Die Fed hielt die Zinsen nach der Sitzung am Mittwoch unverändert in der Spanne von 3,5% bis 3,75%. In einem Umfeld, in dem Anleger weiterhin auf eine perspektivisch lockerere Geldpolitik setzen, wirkt ein stabiler bis sinkender Zinsausblick grundsätzlich unterstützend für Gold – weil die Opportunitätskosten des zinslosen Edelmetalls im Vergleich zu verzinsten Anlagen geringer ausfallen.
Warum der Sprung über $5.500 jetzt trägt – und warum es trotzdem ruckeln kann
Die Bewegung wirkt weniger wie ein „technischer Ausreißer“, sondern wie eine Fortsetzung des bereits etablierten Musters: Risikoaversion und Dollar-Schwäche ziehen Kapital in reale Werte. Gleichzeitig ist das Niveau so stark gestreckt, dass selbst in einem bullischen Grundtrend schnelle Rücksetzer normal sind – vor allem, wenn ein neues Allzeithoch frische Gewinnmitnahmen auslöst.
Für den kurzfristigen Verlauf wird entscheidend, ob Gold oberhalb von $5.500 Akzeptanz findet (also dort nicht nur kurz „durchsticht“, sondern sich auch festsetzt). Gelingt das, kann der Markt den Bereich als neue Referenz etablieren. Scheitert diese Stabilisierung, bleibt das Szenario einer Konsolidierung naheliegend – ohne dass damit der übergeordnete Safe-Haven-Trade automatisch „gebrochen“ wäre.
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