Chart-Analyse: Tron im Abwärtssog – Treasury-Käufe verpuffen wirkungslos
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Negativserie: TRX verbucht den fünften Verlusttag in Folge und rutscht unter die psychologisch wichtige Marke von 0,29 US-Dollar.
Strategie ohne Effekt: Trotz antizyklischer Zukäufe („Buy the Dip“) durch Tron Inc. bleibt die Marktstimmung im Keller.
Bärische Signale: Derivate-Daten und technische Indikatoren (MACD, RSI) deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin.
Marktbericht – Die Bären haben das Ruder bei Tron (TRX) fest in der Hand. Auch zum Wochenauftakt am Montag setzte sich die Talfahrt fort. Der Token verzeichnete den fünften Verlusttag in Serie und fiel dabei unter die Marke von 0,2900 US-Dollar. Besonders alarmierend für Investoren: Selbst gezielte Stützungsversuche von Unternehmensseite konnten den Abwärtstrend nicht bremsen.
Treasury-Aufstockung: Ein Tropfen auf den heißen Stein

Die Unternehmensmeldung klang eigentlich positiv: Tron Inc. (vormals SRM Entertainment Inc.) gab am Montag bekannt, die eigenen Bestände weiter ausgebaut zu haben. Im Rahmen einer klassischen „Buy-the-Dip“-Strategie erwarb das als Digital Asset Treasury (DAT) fungierende Unternehmen 174.740 TRX-Token zu einem Durchschnittskurs von 0,29 US-Dollar. Damit wächst der Gesamtbestand auf über 679 Millionen Token an.
In einem bullischen Marktumfeld wirken solche Nachrichten oft als Kurstreiber. Doch aktuell dominiert am Altcoin-Markt die Risikoaversion. Die breite Marktunsicherheit überlagert die Unternehmensnachrichten, sodass der erhoffte Stimmungsumschwung bei den Privatanlegern ausblieb.

Derivate-Markt: Warnsignale blinken rot
Ein Blick auf die Terminmärkte (Derivate) untermauert das negative Sentiment. Das Open Interest (OI) der Tron-Futures ging binnen 24 Stunden um 1,61 Prozent auf 251,55 Millionen US-Dollar zurück – ein klares Indiz für das schwindende Interesse der Händler.
Noch deutlicher spricht die Finanzierungsrate (Funding Rate) eine bärische Sprache. Mit einem negativen Wert von -0,0916 Prozent zeigt sich eine Schieflage im Markt: Short-Seller sind derzeit bereit, eine Prämie an Long-Positionen zu zahlen, um ihre Wetten auf fallende Kurse aufrechtzuerhalten. Dies deutet auf eine massive Dominanz der Verkäuferseite hin.
Charttechnik: Wichtige Unterstützungen gebrochen
Auch aus technischer Sicht hat sich das Bild am Montag weiter eingetrübt. Der TRX-Kurs notiert nicht nur unter 0,2900 US-Dollar, sondern hat auch zwei entscheidende gleitende Durchschnitte unterschritten: den 50-Tage-EMA (0,2945 USD) und den 200-Tage-EMA (0,2954 USD). Dass der Kurs unter diesen langfristigen Trendlinien handelt, werten Charttechniker als Bestätigung des Abwärtstrends.
Die Indikatoren liefern keine Entwarnung:
MACD: Der Indikator verharrt unter der Signallinie und im negativen Bereich. Das sich ausweitende negative Histogramm signalisiert eine Zunahme des Abwärtsmomentums.
RSI (Relative Strength Index): Mit einem Wert von 35 nähert sich der RSI zwar dem überverkauften Bereich, zeigt aber, dass der Verkaufsdruck noch nicht erschöpft ist.
Der Ausblick: Wo liegen die Auffanglinien?
Sollte der Verkaufsdruck anhalten, rückt die nächste Unterstützung beim Tief vom 4. November bei 0,2764 US-Dollar in den Fokus. Hält auch diese Marke nicht, droht ein weiterer Rutsch bis in die Zone um 0,2631 US-Dollar. Für eine bullische Trendwende müsste TRX hingegen die runde Marke von 0,3000 US-Dollar nachhaltig zurückerobern – ein Szenario, das angesichts der aktuellen Datenlage jedoch Kraftanstrengungen erfordern dürfte.
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