TradingKey – KOSPI steigt um 2,3 % über 6.800 Punkte; Halbleiterwerte, SoftBank und Kioxia legen auf breiter Front zu.
Am 18. September asiatischer Zeit eröffneten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte getrieben von einer Erholung der US-Tech-Werte höher und legten insgesamt zu. Darunter verzeichnete der KOSPI Index einen Kurssprung von rund 2,3 % nach oben, stieg um über 150 Punkte, durchbrach zur Eröffnung die Marke von 6.888 Punkten und notierte zeitweise bei 6.868,24 Punkten.
Zwei führende Technologie-Chipwerte eröffneten höher und bauten ihre Gewinne mit einem Plus von über 3 % weiter aus. Dabei stieg Samsung Electronics um 3,07 %, durchbrach die Marke von 260.000 und lag zeitweise bei 260.500 KRW; SK Hynix kletterte um 3,72 %, überschritt die Marke von 1,8 Millionen und notierte vorübergehend bei 1.810.000 KRW.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Der Nikkei 225 Index eröffnete im Plus und legte weiter zu, wobei er um 1,02 % stieg und zeitweise bei 64.765,34 Punkten lag. Die beiden wichtigen Schwergewichte verzeichneten jeweils ein Plus von über 3 %: Der Aktienkurs von SoftBank stieg um 3,06 % auf vorübergehend 6.438 JPY, während Kioxia um 3,03 % auf zeitweise 51.390 JPY zulegte.
An den US-Börsen schwächte sich die Risikoaversion über Nacht spürbar ab, nachdem der Zinsentscheid der Federal Reserve über eine Anhebung um 25 Basispunkte verarbeitet worden war. Technologiewerte und der Philadelphia Semiconductor Index (SOX) vollzogen eine kräftige Erholung, was führenden asiatischen Chip- und KI-Lieferkettenaktien zur Eröffnung direkt einen starken Kaufimpuls verlieh.
Darüber hinaus verzeichneten die internationalen Rohölpreise einen spürbaren Rückgang, wobei sowohl Rohöl der Sorte Brent (UKOIL) als auch der Sorte WTI (USOIL) heute unter 100 US-Dollar pro Barrel fielen, was den Produktionskostendruck der Unternehmen im stark von Energieimporten abhängigen Japan und Südkorea erheblich verringerte. Der Rückgang beim Rohöl veranlasste die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen zu einem Rücksetzer von ihren Höchstständen, was die Sorgen des Marktes deutlich linderte, dass eine „hohe Inflation die langfristigen Zinsen nach oben treiben“ würde.