TradingKey – Am 14. August schlossen die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte erneut im Plus. Der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) stieg um 2,41 % auf 6.977,34 Punkte, während der Nikkei 225 Index mit einem Plus von 0,59 % bei 68.713,80 Punkten schloss.
Mit einer anhaltenden Erholung in dieser Woche verzeichnete der KOSPI einen kumulierten Wochengewinn von 11,5 % und beendete damit eine sieben Wochen andauernde Verlustserie.

Quelle: TradingView
SK Hynix schloss 3,26 % höher bei 1.645.000 südkoreanischen Won (ca. 1.160 US-Dollar), während Samsung Electronics um 2,43 % auf 274.500 Won stieg.
Am japanischen Markt legte Kioxia um 3,75 % auf 53.740 Yen (ca. 338 US-Dollar) zu, und die SoftBank Group stieg um 2,94 % auf 5.739 Yen, da asiatische Technologieaktien insgesamt ihre Stärke behaupteten.
Über Nacht gab SanDisk (SNDK) bekannt, dass das Unternehmen nach Abschluss seines Investitionsgeschäfts das verbleibende überschüssige Kapital an die Aktionäre zurückgeben wird. Die Nachricht trieb den Aktienkurs um mehr als 13 % nach oben und zog die asiatischen Speicherchip-Aktien im Gleichschritt mit nach oben.
Unterdessen erklärte Chey Tae-won, Chairman der SK Group, am 14. August, dass das Unternehmen den Bau neuer Speicherchip-Werke über ein Joint-Venture-Modell erwäge, um die hohen Investitionskosten sowie potenzielle Überkapazitätsrisiken im Zuge von Zyklusschwankungen in der Halbleiterbranche zu teilen.
Er wies zudem darauf hin, dass sich das derzeit knappe Angebot an Speicherchips im Jahr 2027 weiter verschärfen könnte. Sollte sich das Angebotsdefizit weiter vergrößern, dürften die Speicherchippreise und die Unternehmensprofitabilität stark gestützt bleiben, und es wird erwartet, dass die mittel- bis langfristigen Fundamentaldaten führender südkoreanischer Speicherhersteller wie SK Hynix weiterhin profitieren.
Darüber hinaus wurden Zuflüsse ausländischen Kapitals zu einem wichtigen Treiber für die Erholung südkoreanischer Aktien. Daten zeigen, dass ausländische Investoren bis Donnerstag in dieser Woche netto südkoreanische Aktien im Wert von rund 2 Milliarden US-Dollar gekauft hatten. Setzen sich die Zuflüsse am Freitag fort, dürfte der südkoreanische Aktienmarkt den größten wöchentlichen Nettozufluss ausländischer Gelder seit Anfang April verzeichnen.
Im Gegensatz dazu erlitt der südkoreanische Aktienmarkt in den ersten Monaten dieses Jahres anhaltende Kapitalabflüsse mit kumulierten Nettoabflüssen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Nachdem eine große Anzahl von Hebelpositionen, die zuvor im KI- und Halbleitersektor aufgebaut worden waren, aufgelöst worden war, schwächte sich die vorherige Marktvolatilität ab, was die Voraussetzungen für eine Neuausrichtung ausländischen Kapitals schaffte.