Die Scotiabank-Strategen Shaun Osborne und Eric Theoret verweisen auf einen schwächeren japanischen Yen (JPY), der gegenüber dem US-Dollar (USD) um 0,7 Prozent nachgibt und sich zusammen mit dem Neuseeland-Dollar (NZD) und der schwedischen Krone (SEK) schwächer entwickelt als die meisten G10-Währungen. Im Fokus der Märkte steht die Sitzung der Bank of Japan (BoJ) am Freitag, bei der eine Zinserhöhung als vollständig eingepreist gilt. Für USD/JPY nennen sie die jüngsten Tiefs um 153, zusätzliche Unterstützung nahe 152 und Widerstand oberhalb von 155. Zudem stehen Handels- und Verbraucherpreisdaten (CPI) an.
"Der Yen ist schwach und verliert gegenüber dem US-Dollar spürbare 0,7 Prozent. Damit entwickelt er sich zusammen mit dem risikofreudigeren Hoch-Beta-Neuseeland-Dollar und der schwedischen Krone schwächer als die meisten G10-Währungen."
"Die relative Entwicklung deutet darauf hin, dass Faktoren jenseits der allgemeinen Marktstimmung im Fokus stehen, während die Marktteilnehmer auf die BoJ am Freitag und die weithin erwartete sowie vollständig eingepreiste Zinserhöhung blicken."
"Fundamentale Veröffentlichungen waren bislang begrenzt, wenngleich wir auf die Handelsdaten am Mittwoch und die CPI-Daten am Freitag verweisen. Für USD/JPY weisen wir weiterhin auf die jüngsten Tiefs um 153 hin und sehen zusätzliche Unterstützung näher bei 152."
"Widerstand sehen wir oberhalb von 155."