TradingKey – Am 14. September US-Ostküstenzeit veröffentlichte Apple (AAPL) iOS 27, und der Rollout von Siri AI begann am selben Tag in einer englischsprachigen Beta. Apple plant, im Oktober Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch hinzuzufügen.
Berechtigte Nutzer müssen sich nach der Aktivierung von Siri AI auf eine Warteliste setzen lassen; die Wartezeiten variieren. Die Funktion unterstützt das iPhone 15 Pro, das iPhone 15 Pro Max, die iPhone 16-Serie oder neuere Modelle sowie das iPhone Air. In Festlandchina ist sie derzeit nicht verfügbar; in der Europäischen Union unterstützt der erste Rollout weder iPhone, iPad noch Apple Watch.

[Quelle: Apple]
Apple stellte Siri KI am 8. Juni vor und veröffentlichte am 14. September eine englischsprachige Beta-Version für Nutzer. Das überarbeitete Siri kann in Nachrichten, Mail und Fotos nach für den Nutzer relevanten Informationen suchen, Bildschirminhalte erkennen und Aufgaben wie das Versenden von Nachrichten, das Erstellen von Kalendereinträgen, das Verfassen von E-Mails sowie das Bearbeiten von Fotos ausführen.
Siri KI wird nur auf Geräten unterstützt, die in der Lage sind, Apple Intelligence auszuführen. Die entsprechenden Hardware-Anforderungen könnten die Upgrade-Bereitschaft von Nutzern älterer Modelle erhöhen, und der Markt wird die tatsächlichen Auswirkungen anhand der Nutzung von Siri KI sowie der Verkäufe neuer iPhones bewerten.
Apple bestätigte, dass seine Apple-Basismodelle der nächsten Generation in Zusammenarbeit mit Google und dessen Gemini-Modell entwickelt wurden, wobei die entsprechenden Modelle direkt auf dem Gerät sowie auf Private Cloud Compute-Servern laufen.
Siri KI nutzt zudem einen System-Orchestrator, um den geräteinternen Spotlight-Index und die App Toolbox aufzurufen, Informationen abzurufen und app-übergreifende Aktionen auszuführen.
Die Hardware-Hürde für Siri-KI könnte zwar die Bereitschaft einiger Nutzer älterer Modelle erhöhen, ihr iPhone aufzurüsten, die erste Beta-Version unterliegt jedoch weiterhin Einschränkungen hinsichtlich Sprache, Region und Warteliste. Wie effektiv sie Upgrades tatsächlich vorantreibt, muss sich erst noch an den Akzeptanzraten der Funktion und den Verkaufszahlen neuer iPhone-Modelle zeigen.
Apple gab bekannt, dass bestimmte Funktionen von Apple Intelligence, die auf serverseitigen Modellen basieren – wie etwa Siri-KI –, täglichen Nutzungsgrenzen unterliegen und künftig ein kostenpflichtiger, erweiterter Zugang angeboten wird. Preismodelle, Starttermine und Abonnementsoptionen wurden noch nicht bekannt gegeben, ebenso wenig hat das Unternehmen die durch KI-Funktionen generierten Umsätze separat ausgewiesen.
Die Absatzentwicklung der unterstützten Modelle, die Upgrade-Quoten unter Nutzern älterer Geräte, die Akzeptanzraten von Siri-KI sowie die Fortschritte bei kostenpflichtigen Diensten werden als zentrale Kennzahlen dienen, um deren Beitrag zu Apples Hardware- und Services-Umsätzen zu messen.