Laut Fars skizzierte Saeed Ajorlou, ein Mitglied des iranischen Verhandlungsteams, einen vierstufigen Vorschlag für ein Abkommen zwischen Iran und den USA
In der ersten Phase soll der Krieg beendet und militärische Aktionen eingestellt werden, gefolgt von der zweiten Phase, die greifbare Maßnahmen und Mechanismen im Zusammenhang mit der Straße von Hormus umfasst. Dazu gehört die Aufhebung der Blockade durch die US-Marine, die Aufhebung von Beschränkungen, Ölsanktionen sowie das Einfrieren von Irans Vermögenswerten und blockierten Finanzmitteln.
Die dritte Phase wäre den Diskussionen über Maßnahmen und das Nuklearprogramm gewidmet, gefolgt von der letzten Phase, die die Einrichtung eines Aufsichtsausschusses vorsieht, um die Umsetzung des Verständnisses zu überwachen und die Verpflichtungen aller Beteiligten zu kontrollieren.

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.