Der Kanadische Dollar (CAD) handelt gegenüber seinem amerikanischen Pendant mit einem schweren Ton, da der US-Dollar (USD) durch erneute Sorgen im Nahen Osten an Stärke gewinnt. Das Paar USD/CAD nähert sich 1,3900, dem höchsten Stand seit zwei Monaten.
Der USD ist in einem risikoaversen Umfeld wieder gefragt, ausgelöst durch neue kriegsbezogene Schlagzeilen. Die Sorgen kehrten zurück, nachdem Nachrichten darauf hindeuteten, dass der Iran Angriffe auf Nachbarländer einstellt, während er auf die Reaktion der Vereinigten Staaten (US) reagiert. Der US-Präsident Donald Trump versuchte, die Angelegenheit zu beschwichtigen, indem er erklärte, dass der Iran zugestimmt habe, keine Atomwaffen zu besitzen, doch seine Worte stießen auf taube Ohren.
Der gleiche Krieg treibt die Ölpreise stark nach oben, wobei das Barrel West Texas Intermediate (WTI) bei 94 USD gehandelt wird. Da Kanada der viertgrößte Ölproduzent der Welt ist, stärken höhere Rohölpreise üblicherweise den CAD.
Kanada ist in eine technische Rezession eingetreten, nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2026 um 0,1 % gefallen ist, nach einer revidierten Abnahme von 1 % im letzten Quartal 2025. Per Definition ist eine technische Rezession durch zwei aufeinanderfolgende Quartale mit negativem Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Drei der letzten vier Quartale in Kanada wiesen nun ein negatives reales BIP-Wachstum auf.
Bedeutet das, dass die Wirtschaft tatsächlich in Schwierigkeiten steckt? Die Antwort lautet nein, noch nicht. Aber ja, die Zahlen sind besorgniserregend und erfordern sofortige Aufmerksamkeit. Aber welche Art von „Aufmerksamkeit“ könnte die Angelegenheit in einem so unsicheren Umfeld erhalten? Da der Krieg andauert und das ständig verzögerte Versprechen eines Friedensabkommens besteht, ist kurzfristig keine Lösung in Sicht.
Das kurzfristige Bild für USD/CAD ist bullish, da das 4-Stunden-Chart zeigt, dass das Paar über den 20-, 100- und 200-Perioden Simple Moving Averages (SMAs) handelt, wobei der kurzfristige 20-Perioden-SMA bei 1,3836 die nahe Trendunterstützung verstärkt. Dasselbe Chart zeigt, dass der Momentum-Indikator sich weiterhin deutlich im positiven Bereich befindet, jedoch an Aufwärtskraft verliert. Schließlich pendelt der Relative Strength Index (RSI) im überkauften Bereich nahe 74, was darauf hindeutet, dass die Aufwärtsbewegung zwar stark ist, das Aufwärtsrisiko jedoch zunehmend Korrekturrücksetzern ausgesetzt ist.
Wie bereits erwähnt, wird die erste Unterstützung am 20-Perioden-SMA um 1,3836 gesehen, wo ein flacher Rückgang Käufer finden und den unmittelbaren Aufwärtstrend intakt halten könnte. Eine tiefere Korrektur würde den 100-Perioden-SMA nahe 1,3782 freilegen, bevor die breitere bullische Struktur näher am 200-Perioden-SMA bei 1,3716 getestet wird. Sobald die psychologische Marke von 1,3900 überschritten ist, kann das Paar seine Aufwärtsbewegung in Richtung der Preiszone bei 1,3950 ausdehnen, während weitere Anstiege 1,3966 freilegen, das im März erreichte Jahreshoch.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)