Nach Angaben der Iranian Students' News Agency (ISNA) hat die iranische Armee gewarnt, sie werde "neue Fronten eröffnen" gegen die Vereinigten Staaten (US), falls diese ihre Angriffe auf das Land wieder aufnehmen, berichtete The Guardian.
"Wenn der Feind töricht genug ist, erneut in die zionistische Falle zu tappen und neue Aggressionen gegen unser geliebtes Iran zu starten, werden wir neue Fronten gegen ihn eröffnen, mit neuer Ausrüstung und neuen Methoden", sagte Armeesprecher Mohammad Akraminia.
Dies erfolgte nach Berichten, dass US-Präsident Donald Trump erwägt, militärische Operationen im Iran angesichts einer Pattsituation in den Verhandlungen wieder aufzunehmen.
Der US-Dollar (USD) scheint seine Intraday-Aufwärtsbewegung ausgeweitet zu haben, nachdem Iran mit Vergeltungsdrohungen reagierte, falls die USA den Krieg wieder aufnehmen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert der US Dollar Index (DXY) 0,3 % höher bei rund 99,25.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.