Südkoreanische Privatanleger wenden sich von Bitcoin dem KOSPI zu angesichts der von KI angeführten Aktienrallye

Quelle Fxstreet
  • Südkoreanische Privatanleger, eine treibende Kraft für den globalen Kryptomarkt, meiden Bitcoin, während der heimische Aktienmarkt nahe Rekordhochs handelt und die Nachfrage nach KI-Chips stark ist.
  • Der Risikoappetit der Anleger steigt auf den südkoreanischen Märkten angesichts steigender Margin-Kredite.
  • Die negative Prämie im Korea Premium Index deutet auf eine geringere Nachfrage nach Bitcoin im Land hin.

Südkoreanische Anleger, die für ihre führende Rolle bei der Nachfrage nach Bitcoin (BTC) auf dem asiatischen Markt bekannt sind, kehren zu ihren heimischen Aktienmärkten zurück, da der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) Rekordhochs erreicht, während die Nachfrage nach KI-Chips zunimmt. Ein Anstieg der ausstehenden Margin-Kredite auf koreanische Aktien bestätigt, dass der Risikoappetit der Anleger steigt, während der negative Korea Premium Index einen Rückgang der Bitcoin-Exponierung signalisiert. 

Privatnachfrage erhitzt sich in Ostasien

Südkorea und Taiwan führen die Gewinne auf den asiatischen und globalen Märkten an, da sich die Kapitalrotation nun auf Chips konzentriert, die die KI-Infrastruktur antreiben. Laut Bloomberg hat Südkorea Kanada als siebtgrößten Aktienmarkt überholt und im Mai 2026 einen Rekordwert von 4,59 Billionen USD erreicht.

Samsung und SK Hynix Inc., die etwa 45 % des koreanischen Benchmarks ausmachen, führen die Marktzuwächse an, die durch die steigende globale Nachfrage nach KI-Chips getrieben werden. Samsung hat in diesem Jahr die Bewertung von 1 Billion USD überschritten, während SK Hynix um mehr als 100 % gestiegen ist. 

Bloomberg-Daten zeigen auch, dass Privatanleger mehr Margin-Kredite aufnehmen, um Aktien zu kaufen als je zuvor, und 36,3 Billionen KRW erreicht haben, was in diesem Jahr einem Anstieg von 32 % entspricht. Die steigenden gehebelten Positionen spiegeln eine spekulative Euphorie gegenüber allem rund um KI im Privatmarkt wider, die zuvor von Bitcoin und Meme-Coins geprägt war. Dies kann auch die hohe Volatilität rund um den koreanischen Benchmark erklären.

Diagramm der Margin-Kredite in Südkorea. Quelle: Bloomberg

Südkorea verliert Interesse an Bitcoin

Die Nachfrage nach Krypto unter südkoreanischen Privatanlegern nimmt ab, da der soziale Hype Kapital in den heimischen Markt zieht. Der Bitcoin Korea Premium Index von CryptoQuant erreichte am 14. Oktober mit 8,27 einen Höchststand, etwa eine Woche nachdem der BTC-Preis am 6. Oktober ein Rekordhoch von 126.272 USD erreicht hatte, was eine Verzögerung bei der Beteiligung der Privatanleger widerspiegelt.

Die Privatnachfrage begann zu sinken, als Bitcoin sich der Marke von 60.000 USD näherte und während der Preis-Konsolidierung unter 70.000 USD im März negativ wurde, was auf eine Verschiebung der Privatanleger von Bitcoin hin zu möglicherweise KI-Aktien oder anderen spekulativen Vermögenswerten hindeutet.

Am Dienstag liegt der Korea Premium Index von CryptoQuant bei -1, was auf eine negative Preisdifferenz zwischen südkoreanischen Börsen und anderen Börsen hinweist und einen Anstieg des Verkaufsdrucks signalisiert. 

Bitcoin Korea Premium Index. Quelle: CryptoQuant

Werden südkoreanische Privatanleger zu Bitcoin zurückkehren?

Die anhaltende Rallye im KOSPI wird hauptsächlich von seinen Top-Performern, darunter Samsung und SK Hynix, getragen, und die Rekordhochs des Index gehen einher mit seinem Volatilitätsindex, dem KOSPI 200, der über 75 gestiegen ist und damit Hebel- und Margin-Handel unterstreicht. Diese Überexponierung gegenüber Risiko, getrieben von steigender Spekulation, weckt Befürchtungen vor einem Einbruch, der die nächste Kapitalrotationswelle auslösen könnte. Der Wechsel zu Bitcoin bleibt jedoch ungewiss, könnte aber durch einen Anstieg des Korea Premium Index über null bestätigt werden. 

KOSPI 200 Chart. Quelle: Bloomberg
Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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