China schwächelt im Inland – aber Exporte schießen plötzlich hoch

Quelle Fxstreet

Die Ökonomen von DBS Group um Mo Ji bewerten die jüngsten Konjunkturdaten aus China als gemischt. Während sich der Außenhandel robust zeigt, bleibt die Binnennachfrage in den Bereichen Konsum, Investitionen und Kreditvergabe schwach. Die Experten verweisen auf stabile Exportzahlen, eine verhaltene Industrieproduktion sowie eine schwache Entwicklung der Anlageinvestitionen, insbesondere im Immobiliensektor. Während die Produzentenpreise anziehen, bleibt die Verbraucherpreisinflation hinterher. Die DBS-Analysten rechnen nun damit, dass es in den kommenden 18 Monaten keine Zinssenkung beim einjährigen Referenzzins (LPR) geben wird. Stattdessen dürfte die Regierung stärker auf fiskalische Maßnahmen setzen.

Starke Außenwirtschaft trifft auf schwache Binnenkonjunktur

"Obwohl die Handelsgespräche zwischen den USA und China für Optimismus hinsichtlich des Außenhandels gesorgt haben, bleibt die breit angelegte Schwäche der Inlandsnachfrage besorgniserregend. Konsum, Produktion, Investitionen und Kreditwachstum blieben im April allesamt gedämpft. Höhere Energiepreise und Störungen in den Lieferketten stellten zusätzliche Belastungen für das Wachstum dar."

"Die Dynamik im Außenhandel blieb dagegen robust. Die Exporte stiegen von 2,5 Prozent im Jahresvergleich im März auf 14,1 Prozent im April, trotz einer Abschwächung im März infolge von Störungen im Zusammenhang mit dem Nahen Osten. Getrieben wurde das Wachstum vor allem von Handelspartnern außerhalb der USA, während die Importe auf 25,3 Prozent im Jahresvergleich anzogen, da Hersteller ihre Käufe von Vorprodukten im Zuge stärkerer Exportaufträge ausweiteten."

"Die Investitionsstimmung blieb verhalten. Die Anlageinvestitionen drehten von dem kurzfristigen Anstieg von 1,7 Prozent im bisherigen Jahresverlauf des ersten Quartals auf einen Rückgang von 1,6 Prozent im April. Die privaten Investitionen weiteten ihren Rückgang auf 5,2 Prozent im Jahresvergleich aus."

"Wir erwarten nun in den kommenden 18 Monaten keine Senkungen des einjährigen LPR. Wie auch bei anderen Zentralbanken, einschließlich der Fed, verringern steigende Energiepreise die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger geldpolitischer Lockerungen. Stattdessen dürfte die Regierung fiskalische Unterstützungsmaßnahmen beschleunigen, um das Wachstum zu stützen."

"Ein robuster Außenhandel und verbesserte Handelsbeziehungen mit den USA könnten dazu beitragen, die gesamtwirtschaftliche Dynamik zu stabilisieren. Die Entscheidungsträger scheinen sich damit wohlzufühlen, an einem gezielten Lockerungskurs festzuhalten, anstatt breit angelegte Zinssenkungen vorzunehmen."

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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