Zins-Schock aus den USA: Fed wohl länger hart – keine Senkungen in Sicht

Quelle Fxstreet

Die Ökonomen von TD Securities um Oscar Munoz haben ihren Ausblick für die US-Notenbank deutlich angepasst und rechnen nun für 2026 nicht mehr mit Zinssenkungen. Anhaltender Inflationsdruck infolge des Konflikts mit dem Iran, hohe Ölpreise und belastete Lieferketten verzögern demnach den Rückgang der Teuerung. Für 2027 erwarten sie weiterhin eine Lockerung der Geldpolitik in Richtung eines neutralen Zinssatzes von rund 3 Prozent, weisen jedoch darauf hin, dass die Hürden für Zinssenkungen steigen und Risiken einer restriktiveren Ausrichtung bestehen bleiben.

Keine Zinssenkungen angesichts anhaltender Inflationsrisiken

"Wir passen unsere Fed-Prognose an und erwarten für 2026 keine Zinssenkungen mehr. Angesichts einer Pattsituation im Iran-Konflikt, weiterhin hoher Ölpreise und belasteter Lieferketten halten wir Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung in diesem Jahr nicht mehr für realistisch. Zusätzliche Lockerungen im Jahr 2027 bleiben unser Basisszenario, sobald die Auswirkungen des Iran-Konflikts nachlassen."

"Wir gehen in diesem Jahr nicht mehr von Zinssenkungen aus, da sich die Inflationslage in den kommenden Monaten als schwieriger erweisen dürfte. Für 2027 bleiben wir zuversichtlich, was geldpolitische Lockerungen angeht (75 Basispunkte ab März), da wir weiterhin erwarten, dass die Fed die Zinsen letztlich in Richtung unseres geschätzten neutralen Niveaus von 3 Prozent zurückführt. Allerdings können wir nicht ausschließen, dass die Fed angesichts zahlreicher Risiken für die Inflationsentwicklung noch länger abwartet."

"Ohne eine unerwartete Eintrübung am Arbeitsmarkt oder einen externen Schock, der die Finanzierungsbedingungen rasch verschärft, wird die Fed ihre Geldpolitik in diesem Jahr nicht lockern. Die Sitzung des Offenmarktausschusses im Juni dürfte zunehmend als Plattform dienen, um eine veränderte geldpolitische Ausrichtung zu signalisieren. Wir erwarten dies auch vor dem Hintergrund, dass Kevin Warsh den Vorsitz der Fed übernimmt."

"Ähnliches gilt für den sogenannten Dot Plot. Wir gehen nun davon aus, dass der Median der Fed-Vertreter für 2026 keine Zinssenkungen mehr einpreisen wird. Zudem würden wir uns nicht wundern, wenn einige Teilnehmer für 2027 sogar Zinserhöhungen in Aussicht stellen."

"Die Möglichkeit zunehmender Risiken für das Wirtschaftswachstum ist ein zentraler Grund, warum wir eine Zinssenkung als wahrscheinlicheren nächsten Schritt der Fed ansehen als eine Zinserhöhung."

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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