Das Paar AUD/USD notiert während der europäischen Handelssitzung am Freitag 0,8% tiefer bei rund 0,7160 gegenüber dem US-Dollar (USD). Das australische Paar steht unter starkem Verkaufsdruck, da der US-Dollar seine Konkurrenten angesichts eines deutlichen Anstiegs der US-Staatsanleiherenditen übertrifft.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.26% | 0.48% | 0.10% | 0.19% | 0.80% | 0.80% | 0.23% | |
| EUR | -0.26% | 0.21% | -0.17% | -0.09% | 0.54% | 0.57% | -0.02% | |
| GBP | -0.48% | -0.21% | -0.34% | -0.29% | 0.34% | 0.35% | -0.23% | |
| JPY | -0.10% | 0.17% | 0.34% | 0.08% | 0.69% | 0.71% | 0.13% | |
| CAD | -0.19% | 0.09% | 0.29% | -0.08% | 0.59% | 0.60% | 0.05% | |
| AUD | -0.80% | -0.54% | -0.34% | -0.69% | -0.59% | 0.02% | -0.56% | |
| NZD | -0.80% | -0.57% | -0.35% | -0.71% | -0.60% | -0.02% | -0.58% | |
| CHF | -0.23% | 0.02% | 0.23% | -0.13% | -0.05% | 0.56% | 0.58% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung notiert der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, 0,3% höher bei rund 99,20, dem höchsten Stand seit über zwei Wochen. Die 10-jährigen US-Staatsanleiherenditen steigen um 1,6% auf rund 4,53%, den höchsten Stand seit fast einem Jahr.
Die US-Anleiherenditen sind deutlich gestiegen, da Trader die Möglichkeit einer Zinssenkung durch die Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr angesichts zunehmender inflationsbedingter Druckfaktoren durch steigende Energiepreise ausgeschlossen haben.
Unterdessen hat auch der positive Kommentar aus Washington und Peking zur bilateralen Handelsperspektive nach dem Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping dem US-Dollar Stärke verliehen.
Das Szenario ist auch für den Australischen Dollar (AUD) günstig, da die australische Wirtschaft in erheblichem Maße von ihren Exporten nach Peking abhängt.
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AUD/USD fällt deutlich auf rund 0,7161 und hält sich knapp unter dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 0,7184, was den kurzfristigen Ton leicht bärisch hält, da das Paar diese dynamische Barriere nicht zurückerobert. Der Relative Strength Index (RSI) fällt steil auf rund 49, was auf nachlassendes Aufwärtsmomentum statt auf eine Richtungsverlängerung hindeutet.
Auf der Oberseite ist der 20-Tage-EMA bei 0,7184 das erste Niveau, das Käufer überwinden müssen; ein Tagesschluss über diesem Bereich würde den unmittelbaren Abwärtsdruck verringern und den Weg für eine weitere Erholung in Richtung des fast vierjährigen Hochs von 0,7277 ebnen. Nach unten könnte das Paar seinen laufenden Rückgang in Richtung des Tiefs vom 29. April bei 0,7100 fortsetzen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.