Der Preis von Bitcoin (BTC) ist am Donnerstag unter 70.000 Dollar gerutscht, nachdem er seit Jahresbeginn fast 20 Prozent eingebüßt hat. Die Marktdynamik hat sich deutlich ins Negative gedreht, technische Indikatoren deuten auf weiteres Abwärtspotenzial bis zur nächsten zentralen Unterstützung bei 65.000 Dollar hin.
In dieser Woche hat Bitcoin seine Verluste auf mehr als 20 Prozent ausgeweitet, nachdem er in der Vorwoche bereits um 7,48 Prozent nachgegeben hatte. Am Donnerstag notierte BTC unter 70.000 Dollar – ein Niveau, das zuletzt Anfang November 2024 erreicht worden war.
Die aktuelle Marktlage deutet auf ein sogenanntes „fallendes Messer“ hin. Marktteilnehmer sollten Vorsicht walten lassen, da Käufe in die Schwäche hinein weiterhin mit hohen Risiken verbunden sind und die Abwärtsbewegung noch nicht abgeschlossen sein könnte.
Setzt sich der Abwärtstrend fort, könnte sich der Kursrückgang bis zur wichtigen psychologischen Marke von 65.000 Dollar ausdehnen.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt im Tageschart bei 20 und signalisiert damit eine stark überverkaufte Marktlage sowie ausgeprägtes bärisches Momentum. Auch der MACD-Indikator (Moving Average Convergence Divergence) zeigt seit dem 20. Januar ein bärisches Kreuzen, das weiterhin Bestand hat. Steigende rote Histogrammbalken unterhalb der Nulllinie untermauern den negativen Ausblick.

BTC/USDT-Tageschart
Marktteilnehmer sollten zudem im Blick behalten, dass der übergeordnete Trend bei Bitcoin weiterhin abwärts gerichtet ist. Kurzfristige Erholungen bergen daher ein hohes Risiko eines sogenannten „Dead-Cat-Bounce“ – eines kurzen Kursanstiegs innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends.
Sollte sich Bitcoin erholen, könnte die Aufwärtsbewegung bis zur psychologisch wichtigen Marke von 75.000 Dollar reichen.