Cummins hat einen Großauftrag für Batteriespeicher in den USA erhalten. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, wurde die Sparte Power Generation ausgewählt, Batteriespeichersysteme für ein großes US-Rechenzentrumsprojekt zu liefern. Für Cummins wäre es der bislang größte Einsatz solcher Systeme.
Die Speicher sollen insbesondere Stromschwankungen auffangen, die durch rechenintensive Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz entstehen. Ziel ist es, Lastschwankungen zu reduzieren und die Stromversorgung bei kurzfristigen Netzstörungen zu stabilisieren.
Das Batteriespeichersystem kann innerhalb kurzer Zeit Energie aufnehmen oder abgeben und dadurch Lastspitzen begrenzen sowie die Stromqualität verbessern. Zum Einsatz kommt ein Lithium-Eisenphosphat-System mit einer Speicherkapazität von 5 Megawattstunden. Die Technik lässt sich zudem mit Diesel- und Erdgasgeneratoren kombinieren und kann die Stromversorgung überbrücken, bis ausreichend Netzkapazität zur Verfügung steht.
Cummins rechnet angesichts des wachsenden Strombedarfs von Rechenzentren, begrenzter Netzkapazitäten und steigender Energiekosten mit einer zunehmenden Nachfrage nach Batteriespeicherlösungen.