Der Kofferhersteller Samsonite Group S.A. hat im vierten Quartal einen Gewinnrückgang verzeichnet. Der auf die Anteilseigner entfallende Überschuss sank auf 97,3 Millionen US-Dollar nach 110,0 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,070 US-Dollar, verglichen mit 0,077 US-Dollar ein Jahr zuvor.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,076 US-Dollar nach 0,082 US-Dollar im Vorjahr. Gleichzeitig erhöhte sich der Quartalsumsatz auf 963,3 Millionen US-Dollar von zuvor 942,4 Millionen US-Dollar.
Der Verwaltungsrat schlug zudem eine Dividende in Höhe von insgesamt 140,0 Millionen US-Dollar vor, die im Jahr 2026 an die Aktionäre ausgezahlt werden soll.
Für das erste Quartal 2026 erwartet das Unternehmen auf währungsbereinigter Basis eine weitgehend stabile Entwicklung im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Unabhängig davon kündigte der Konzern einen Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrats an. Der derzeitige Vorsitzende Timothy Charles Parker will nach der Hauptversammlung im Juni 2026 aus dem Gremium ausscheiden. Zu seinem Nachfolger wurde Jerome Squire Griffith bestimmt, der dem Verwaltungsrat seit 2016 als unabhängiges, nicht geschäftsführendes Mitglied angehört.
Griffith war zuvor von April 2009 bis zur Übernahme durch Samsonite im August 2016 Vorstandsvorsitzender, Präsident und Direktor von Tumi Holdings, Inc.. Zuletzt leitete er als Präsident und CEO den Möbelhersteller Brown Jordan, Inc..