Der Automobilkonzern Stellantis N.V. hat den Zugang zu Schnellladeinfrastruktur für seine batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) in Nordamerika ausgeweitet. Damit können Kundinnen und Kunden künftig auch das Supercharger-Netzwerk von Tesla nutzen, was sowohl längere Fahrten als auch das Laden im Alltag erleichtern soll.
Nach Unternehmensangaben steht Besitzern von BEV-Modellen der Marken Dodge, Jeep, Ram, FIAT und Maserati in der Region nun der Zugang zu mehr als 27.500 Schnellladestationen im Tesla-Netzwerk offen.
Seit Donnerstag können Nutzer entsprechende Tesla-Schnellladesäulen der Generationen V3 und V4 über einen speziellen Adapter verwenden. Dieser wird unter dem Namen Free2move Charge North American Charging System (NACS)-CCS1 DC-Adapter angeboten und ist bei zertifizierten Stellantis-Händlern für emissionsarme Fahrzeuge sowie online erhältlich.
Darüber hinaus ist die Nutzung sogenannter „Magic Dock“-Supercharger möglich, die über einen integrierten Adapter verfügen. Voraussetzung ist in allen Fällen die Verwendung von durch Stellantis freigegebenem Zubehör.
Die zugehörige Free2move-Charge-App unterstützt Nutzer bei der Suche nach kompatiblen Ladestationen, darunter auch Tesla-Supercharger und weitere öffentliche AC- und DC-Schnellladepunkte. Zudem ermöglicht die Anwendung die Verwaltung und Abrechnung von Ladevorgängen.