XRP gegen Bitcoin: Schockt Ripple den gesamten Krypto-Markt?

Quelle Fxstreet

Kaum eine Frage wird unter XRP-Fans so oft gestellt wie diese: Kann Ripple mit XRP im nächsten Jahr besser performen als Bitcoin? Die Antwort darauf ist nicht ganz einfach – aber sie könnte für viele Anleger spannend werden.

Zunächst mal: Der aktuelle Marktzyklus unterscheidet sich deutlich von früheren Phasen. Während es in der Vergangenheit immer wieder sogenannte Altcoin-Seasons gab – also Zeiträume, in denen Altcoins besser liefen als Bitcoin – war davon in den letzten zwölf Monaten kaum etwas zu sehen. Mit einer Ausnahme im November 2024 dominierte BTC durchgehend das Geschehen. Die Marktdominanz ist in dieser Zeit von rund 52 % auf über 60 % gestiegen.

Heißt das, Altcoins sind chancenlos? Nicht unbedingt. Auch wenn sich der breite Altcoin-Markt aktuell schwertut, können einzelne Projekte wie XRP dennoch herausstechen – und genau das könnte 2025 passieren.

XRP

Ripple investiert, wo es zählt

Ripple arbeitet seit Jahren daran, den Zahlungsverkehr über Landesgrenzen hinweg effizienter zu gestalten – und XRP spielt dabei eine zentrale Rolle. Was vielen vielleicht entgangen ist: Ripple verfolgt seine Strategie konsequent weiter, aber etwas unauffälliger, als es manche TradFi-Investoren erwartet hätten.

Spannend sind dabei die Gerüchte, dass Ripple angeblich ein Übernahmeangebot für Circle abgegeben haben soll – den Herausgeber von USDC, dem zweitgrößten und vollständig regulierten Stablecoin der Welt. Preis: rund 5 Milliarden US-Dollar. Auch wenn Circle den Deal wohl abgelehnt hat, zeigt das ganz klar, wo Ripple hin will: in den Stablecoin-Markt.

Und Ripple macht Nägel mit Köpfen: Mit RLUSD hat das Unternehmen bereits einen eigenen Stablecoin auf den Markt gebracht. Auch wenn der mit aktuell rund 320 Millionen US-Dollar Umlaufmenge (und rund 100 Millionen Handelsvolumen am Tag) noch nicht mit USDT oder USDC mithalten kann, ist er ein Statement. Denn RLUSD ist MiCA-konform – also auf die neuen, strengen europäischen Krypto-Regeln abgestimmt. Damit greift Ripple gezielt in Regionen wie Westeuropa an, wo Regulierbarkeit ein Wettbewerbsvorteil ist.

Der nächste Kurstreiber: XRP-ETF?

Ein Blick auf Bitcoin zeigt, was ETFs bewirken können. Seit die Spot-Bitcoin-ETFs Anfang 2024 zugelassen wurden, sind Milliarden von US-Dollar in den Markt geflossen – ein klarer Kurstreiber. Die Hoffnung ist, dass XRP bald folgt.

ETF-Experte Nate Geraci bringt es auf den Punkt:

„Die Zulassung eines Spot-XRP-ETFs ist aus meiner Sicht nur eine Frage der Zeit. Und ich rechne damit, dass große Anbieter wie BlackRock oder Fidelity mit dabei sein werden.“

Tatsächlich ist XRP inzwischen die drittgrößte Kryptowährung ohne Stablecoin-Charakter – gemessen an der Marktkapitalisierung. Für ETF-Emittenten also durchaus ein lohnendes Ziel.

Aber: Man sollte realistisch bleiben. Eine ETF-Zulassung allein ist keine Garantie für dauerhaft steigende Kurse. Kurzfristig kann das für einen ordentlichen Preisschub sorgen, langfristig kommt es auf mehr an – auf Anwendung, Partnerschaften, technologische Weiterentwicklung. Doch genau das kann Ripple mit seiner starken Marktposition liefern.

Makro: Rückenwind aus Washington?

Wer die Kryptobranche länger verfolgt, weiß: Das große Bild – also die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen – spielt eine entscheidende Rolle. Und aktuell deutet vieles darauf hin, dass sich die Stimmung in den USA deutlich gedreht hat.

Donald Trump, inzwischen wieder US-Präsident, hat sich klar positioniert: Er will die USA zur globalen Krypto-Hauptstadt machen. Diese Haltung kommt bei vielen Unternehmen gut an – gerade bei jenen, die bisher eher vorsichtig agierten. Auf einmal zeigen sich Behörden und Geschäftspartner offen, die früher blockiert haben.

Ripple gehört zu den größten Krypto-Firmen mit Sitz in den USA, gemeinsam mit Coinbase und Kraken. Sollte es tatsächlich zu einer lockereren Regulierung kommen – und das zeichnet sich ab –, könnte Ripple massiv profitieren. Ein stabiler rechtlicher Rahmen, ein wachsender Stablecoin-Markt, politische Rückendeckung – all das spricht dafür, dass sich XRP in einem solchen Umfeld stark entwickeln kann.

Fazit: XRP hat 2025 mehr als nur eine Chance

XRP war nie der Coin für den schnellen Hype. Aber vielleicht ist das gerade jetzt ein Vorteil. Während viele Altcoins auf der Stelle treten, arbeitet Ripple strategisch an der Zukunft. Stablecoin-Expansion, regulatorische Klarheit, ETF-Potenzial, Rückenwind aus der US-Politik – all das ergibt ein solides Fundament.

Wird XRP 2025 besser performen als Bitcoin? Es ist nicht sicher – aber es ist gut möglich. Wer nicht nur auf schnelle Kursgewinne, sondern auf Substanz und mittelfristiges Potenzial setzt, sollte XRP im kommenden Jahr definitiv auf dem Radar haben.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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