USD/JPY handelt am Donnerstag über 163,90, da der US-Dollar (USD) nach deutlich besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten (US) zulegt.
Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung fielen in der Woche bis zum 18. Juli auf 187K und lagen damit deutlich unter den Markterwartungen von 212K sowie dem zuvor revidierten Wert von 209K. Das Ergebnis markierte den niedrigsten Stand seit 1969 und deutet darauf hin, dass Entlassungen trotz Anzeichen einer schwächeren Einstellungstätigkeit weiterhin äußerst begrenzt bleiben.
Die robusten Daten könnten die Erwartungen verstärken, dass die Federal Reserve (Fed) ihren restriktiven geldpolitischen Kurs länger beibehalten wird. Die Renditen von US-Staatsanleihen und der breitere Dollar-Index legten nach der Veröffentlichung zu, letzterer um 0,4%, was USD/JPY zusätzlichen Rückenwind verlieh.
Anleger richten ihren Fokus nun auf die Daten zum nationalen japanischen Verbraucherpreisindex für Juni, die im Laufe des Donnerstags veröffentlicht werden. Die Kerninflation, ohne frische Lebensmittel, dürfte sich von 1,4% auf 1,6% im Jahresvergleich beschleunigen, teilweise aufgrund höherer Energiepreise. Die Gesamtinflation lag zuvor bei 1,5%, während der Index ohne Lebensmittel und Energie bei 1,8% lag.
Ein stärker als erwarteter Inflationsbericht könnte die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan (BoJ) stärken und den japanischen Yen stützen. Umgekehrt könnten schwächere Daten USD/JPY erlauben, nahe der 164,00-Marke erhöht zu bleiben.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert USD/JPY bei 163,95 und behält damit einen bullischen kurzfristigen Ton bei, da das Paar deutlich über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 162,97 und dem 100-Perioden-SMA bei 162,28 liegt. Das Paar drückt gegen eine unmittelbare horizontale Begrenzung bei 163,97, während der Relative Strength Index (RSI) um 80 auf stark überkaufte Bedingungen hinweist, die den Anstieg bremsen könnten, selbst wenn die zugrunde liegende Trendunterstützung intakt bleibt.
Auf der Unterseite ergibt sich die erste Unterstützung bei 163,65, mit weiteren Puffern bei 163,49 und 163,29, bevor die bullische Struktur näher am 20-Perioden-SMA bei 162,97 und dem 100-Perioden-SMA bei 162,28 getestet würde. Auf der Oberseite würde ein klarer Durchbruch über den Widerstand bei 163,97 den Weg für weitere Gewinne wieder öffnen, obwohl das ausgedehnte Momentum darauf hindeutet, dass jede weitere Aufwärtsbewegung anfällig für einen korrigierenden Pullback in Richtung der genannten Unterstützungszone sein könnte.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)