Der Preis von Cardano (ADA) liegt zum Redaktionsschluss am Dienstag 3 % im Minus und setzt damit den stetigen Rückgang der letzten drei Wochen fort. Der Abwärtstrend von Cardano spiegelt die breitere Marktkorrektur wider und verliert weiterhin an Retail-Stärke im Derivatemarkt. Technisch steht der ADA-Preis unter starkem Verkaufsdruck und riskiert, die nächste Abwärtsbewegung unter 0,2200 USD zu bilden.
Die Retail-Nachfrage nach Cardano hat sich deutlich abgeschwächt, da der ADA-Preis seinen Rückgang in der vierten Woche in Folge fortsetzt. Daten von CoinGlass zeigen, dass ADA-Futures in den letzten 24 Stunden Liquidationen in Höhe von 2,89 Mio. USD verzeichneten, davon 2,87 Mio. USD in Long-Liquidationen, was auf eine klare Dominanz der Verkaufsseite hinweist.
Gleichzeitig ist das ADA Open Interest (OI) – das den Nominalwert der ausstehenden ADA-Kontrakte verfolgt – um etwa 1 % auf 440,67 Mio. USD gesunken, was darauf hindeutet, dass Händler ihr Risiko in ADA-Futures reduzieren. Die Funding-Rate fällt dabei stark auf -0,0114 %, da Händler aufgrund der kurzfristigen bärischen Dominanz eine Short-Positionierung bevorzugen.

Cardano setzt seinen stetigen Rückgang nach einer Umkehr am 100-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) am 10. Mai fort. ADA ist in etwas mehr als drei Wochen um über 20 % gefallen und rutschte unter 0,2300 USD. Aus technischer Sicht ist Cardano unterhalb seiner 50- und 100-Tage-EMAs bei 0,2501 USD bzw. 0,2309 USD gedeckelt. Die Ausrichtung dieser EMAs verstärkt den bärischen Hintergrund.
Der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 29 auf dem Tages-Chart signalisiert überverkaufte Bedingungen und deutet darauf hin, dass das Abwärtsmomentum, obwohl dominant, überdehnt sein könnte. Gleichzeitig rutscht der Moving Average Convergence Divergence (MACD) weiter in den negativen Bereich unter seine Signallinie und Nulllinie, erneuert den roten Histogrammbalken und bestätigt den bärischen Ton.
Die unmittelbare Unterstützung für ADA liegt am Tief vom 6. Februar bei 0,2205 USD, nahe dem Tief vom 10. Juni bei 0,2200 USD. Sollte ADA unter diese runde Marke fallen, würde dies den niedrigsten Preis seit fünf Jahren signalisieren, vergleichbar mit dem Niveau vom 5. Januar 2021. In diesem Fall könnten die Pivot-Punkt-Unterstützungsniveaus S1 und S2 bei 0,2129 USD bzw. 0,1901 USD als Unterstützungen dienen.
Auf der Oberseite ergibt sich der erste Widerstand am 50-Perioden-EMA nahe 0,2501 USD, gefolgt vom 100-Perioden-EMA bei 0,2709 USD.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Ein Exchange-Traded Fund (ETF) ist ein börsengehandeltes Finanzinstrument, das die Performance eines zugrunde liegenden Vermögenswerts oder eines Index abbildet und Anlegern eine einfache Möglichkeit bietet, in verschiedene Märkte zu investieren.
Ja, der erste Bitcoin-Futures-ETF in den USA wurde im Oktober 2021 von der SEC genehmigt. Seitdem wurden sieben Bitcoin-Futures-ETFs zugelassen, während über 20 weitere auf Genehmigung warten. Die SEC begründete die Verzögerungen mit der Neuheit der Branche und dem Risiko von Manipulationen im Kryptosektor.
Im Januar 2024 erteilte die SEC die Genehmigung für die Notierung und den Handel mehrerer Bitcoin-Spot-ETFs, wodurch institutionellen Investoren und dem breiteren Markt der Zugang zur führenden Kryptowährung ermöglicht wurde. Diese Entscheidung wurde von Branchenexperten als wegweisender Schritt angesehen.
Ein wesentlicher Vorteil von Krypto-ETFs besteht darin, dass Investoren an der Wertentwicklung von Kryptowährungen partizipieren können, ohne diese direkt besitzen zu müssen. Dies verringert sowohl das Risiko als auch die Kosten, die mit der Verwahrung des zugrunde liegenden Vermögenswerts verbunden sind. Zudem bieten Krypto-ETFs eine geringere Einstiegshürde und erhöhte Sicherheit, da die Verwahrung und Sicherung der Vermögenswerte von professionellen Anbietern übernommen wird. Ein wesentlicher Nachteil ist jedoch das fehlende direkte Eigentum am Vermögenswert. In der Krypto-Community wird dies oft als „Nicht deine Schlüssel, nicht deine Münzen“ bezeichnet. Darüber hinaus fallen bei ETFs im Vergleich zu einer direkten Investition höhere Kosten durch Verwaltungsgebühren an. Obwohl ETFs das Halterisiko reduzieren, bleibt die Preisvolatilität der zugrunde liegenden Kryptowährungen ein bedeutender Faktor, der sich auf die Performance auswirkt.