USD/JPY steigt am Donnerstag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf rund 154,15 und liegt damit im Tagesverlauf 0,40% im Plus. Das Paar profitiert von einer Erholung des US-Dollars (USD), gestützt durch US-Daten, die auf beschleunigte Erzeugerpreisdruck und einen weiterhin robusten Arbeitsmarkt hindeuten.
Der US-Erzeugerpreisindex (EPI) stieg im August gegenüber dem Vorjahr um 5,4% und lag damit über den erwarteten 5,3% sowie über dem nach oben revidierten Anstieg von 4,8% zuvor. Der Kern-EPI, der die volatilen Komponenten Nahrungsmittel und Energie ausklammert, legte gegenüber dem Vorjahr um 4,6% zu, entsprach damit den Erwartungen und lag über dem nach oben revidierten Anstieg von 4,3% im Juli. Auf Monatsbasis stieg der Gesamt-EPI um 0,4%, während der Kernindex um 0,2% zulegte.
Unterdessen gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der Woche bis zum 5. September auf 206.000 zurück, nach 207.000 in der Vorwoche und leicht über den Erwartungen von 205.000. Auch die fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenunterstützung gaben leicht auf 1,774 Millionen nach und untermauern damit die Einschätzung, dass sich der US-Arbeitsmarkt weiterhin relativ widerstandsfähig zeigt.
Die EPI-Daten verstärken die Erwartungen einer Zinserhöhung der Federal Reserve (Fed) im September weiter. Laut dem CME FedWatch Tool preisen die Märkte nun eine Wahrscheinlichkeit von nahezu 70% für eine Zinserhöhung ein, nach rund 61% vor der Veröffentlichung der Daten.
Auf japanischer Seite pausiert der japanische Yen (JPY) nach seiner jüngsten Erholung, die von zunehmend restriktiven Erwartungen rund um die Bank of Japan (BoJ) getragen wurde. Die Märkte preisen eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der September-Sitzung vollständig ein, während jüngste Äußerungen mehrerer Zentralbankvertreter die Erwartungen an eine weitere Normalisierung der Geldpolitik gestützt haben. Diese Dynamik könnte jedoch das Ausmaß des USD/JPY-Anstiegs begrenzen.
Die Marktteilnehmer richten ihren Blick nun auf die am Freitag anstehenden Daten zum US-Verbraucherpreisindex (VPI). Der Inflationsbericht dürfte eine wichtige Rolle bei der Formung der Erwartungen für den Zinspfad der Fed spielen. Ein stärker als erwarteter Inflationswert könnte den US-Dollar stützen, während ein deutlicherer Rückgang des Preisdrucks den Greenback und damit auch USD/JPY belasten könnte.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.17% | 0.22% | 0.35% | 0.12% | 0.76% | 0.63% | 0.28% | |
| EUR | -0.17% | 0.05% | 0.16% | -0.06% | 0.59% | 0.45% | 0.11% | |
| GBP | -0.22% | -0.05% | 0.12% | -0.12% | 0.53% | 0.39% | 0.06% | |
| JPY | -0.35% | -0.16% | -0.12% | -0.25% | 0.40% | 0.23% | -0.07% | |
| CAD | -0.12% | 0.06% | 0.12% | 0.25% | 0.65% | 0.50% | 0.18% | |
| AUD | -0.76% | -0.59% | -0.53% | -0.40% | -0.65% | -0.13% | -0.43% | |
| NZD | -0.63% | -0.45% | -0.39% | -0.23% | -0.50% | 0.13% | -0.29% | |
| CHF | -0.28% | -0.11% | -0.06% | 0.07% | -0.18% | 0.43% | 0.29% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.