Das Paar EUR/USD zieht während der asiatischen Sitzung am Donnerstag einige Käufer bei Rücksetzern an, doch es fehlt an Anschlusskäufen, da sich Händler vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem US-Erzeugerpreisindex (EPI) zögerlich zeigen. Die Kassakurse notieren derzeit knapp unter den mittleren 1,1600er-Marken und bleiben nahe einem am Mittwoch erreichten Eineinhalb-Wochen-Hoch.
Eine Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte (bps) zum zweiten Mal in diesem Jahr gilt als ausgemachte Sache, was darauf hindeutet, dass der Fokus auf der Pressekonferenz nach der Sitzung liegen wird. Händler werden die Äußerungen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde nach Hinweisen auf den künftigen geldpolitischen Kurs genau prüfen, was wiederum den Euro antreiben und dem Paar EUR/USD einen bedeutenden Impuls verleihen dürfte.
Händler werden zudem mit der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten konfrontiert, die für die Entscheidung der Federal Reserve (Fed) auf der Sitzung am 15. bis 16. September entscheidend sein werden. In der Zwischenzeit könnten steigende Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed sowie eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran dem sicheren Hafen US-Dollar (USD) etwas Unterstützung bieten und das Paar EUR/USD deckeln.
Aus technischer Sicht bleiben die Kassakurse auf dem 4-Stunden-Chart über dem 200-Perioden Exponential Moving Average (EMA) bei 1,1582 und haben das 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 1,1625 zurückerobert. Darüber hinaus deuten konstruktive Momentum-Indikatoren auf einen stetigen, aber nicht aggressiven Aufwärtsdruck hin. Der Relative Strength Index pendelt knapp unter der überkauften Schwelle um 58.
Hinzu kommt, dass die Linie des Moving Average Convergence Divergence (MACD) weiterhin geringfügig über null mit einem flachen positiven Profil liegt. Derweil wird der nächste bedeutende Widerstand nahe dem jüngsten Swing-Hoch bei 1,1709 gesehen. Ein klarer Durchbruch über diese Barriere würde den Weg für eine nachhaltigere Erholungsphase in Richtung höherer mittelfristiger Niveaus ebnen.
Auf der Unterseite ergibt sich die unmittelbare Unterstützung beim 23,6%-Fibo.-Retracement bei 1,1625, verstärkt durch den 200-Perioden-EMA und das 38,2%-Retracement, das sich um den Bereich von 1,1580-1,1570 ballt. Ein tieferer Pullback würde das 50,0%-Retracement nahe 1,1531 und das 61,8%-Niveau um 1,1489 freilegen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Nach einer geldpolitischen Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) hält der EZB-Präsident eine Pressekonferenz zur Geldpolitik ab. Dessen Aussagen können die Schwankungen des Euro (EUR) beeinflussen und kurzfristig einen Aufwärts- oder Abwärtstrend auslösen. Ein eher straffer, sogenannt „hawkischer“ Ton wird dabei meist als positiv für den Euro gewertet, während ein zurückhaltender, „dovischer“ Ton in der Regel als negativ für die Währung gilt.
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Häufigkeit: Unregelmäßig
Prognose: -
Vorher: -
Quelle: European Central Bank
Warum das für Trader wichtig ist