Der neuseeländische Dollar (NZD) setzt seine Rallye gegenüber dem US-Dollar (USD) am Freitag fort, notiert nahe 0,6000 und damit in der Nähe seines höchsten Niveaus seit Ende Mai.
Die am Freitag veröffentlichten Flash S&P Global PMIs zeigten eine Beschleunigung der Aktivität im privaten Sektor, angeführt von einem starken Dienstleistungswert, der die Erwartungen übertraf, obwohl das verarbeitende Gewerbe nachgab und die Prognosen verfehlte. Dennoch konnte die freundliche Datenlage den US-Dollar nicht stützen, was darauf hindeutet, dass der Aufwärtsschub des Kiwi eher von seinem eigenen Momentum als von einem Umdenken bei der Federal Reserve (Fed) getragen wird.
China ließ seine Referenzkreditzinsen unverändert, was Währungen, die dem chinesischen Nachfrageumfeld ausgesetzt sind, einschließlich des Kiwi, etwas Rückhalt gibt. Metalle sind stark gefragt, wobei Gold und Silber im Tagesverlauf beide deutlich höher notieren, und der Australische Dollar steuert auf seine längste wöchentliche Gewinnserie seit 2020 zu. Dieser Risk-on-Ton stützt in der Regel höher beta-behaftete Währungen wie den Neuseeländischen Dollar, und der Kiwi profitiert davon.
Der Bereich um 0,6000 ist die unmittelbare Hürde, wobei das Hoch von 2026 knapp darüber liegt. Ein Scheitern, die Region um 0,5900 zu halten, würde dem aktuellen Anstieg den Schwung nehmen. Nach einem so steilen Lauf braucht das Paar einen neuen Impuls, um die runde Marke zu überwinden, statt knapp darunter zu verharren.
Auf dem Tages-Chart notiert NZD/USD bei 0,5979 und behält damit eine bullische kurzfristige Tendenz bei, da der Kurs über dem 20-Tage- und dem 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) bei 0,5876 bzw. 0,5837 bleibt. Das Paar stößt gegen das nahegelegene Angebot oberhalb des Marktes, wobei der erste Widerstand an der horizontalen Barriere um 0,5989 entsteht, während der Relative Strength Index (14) nahe 69 liegt, was darauf hindeutet, dass das Momentum stark ist, aber in überkaufte Bedingungen übergeht.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei den gebündelten horizontalen Niveaus um 0,5939, 0,5930 und 0,5907, die den jüngsten Anstieg absichern, bevor tiefergehende Nachfrage beim 20-Tage-SMA nahe 0,5876 und beim 100-Tage-SMA bei 0,5837 auftritt. Auf der Oberseite würde ein klarer Ausbruch über 0,5989 den Weg für weitere Gewinne öffnen, obwohl der weiter entfernte Widerstand erst deutlich höher bei 5,954 angezeigt wird, sodass der Fokus darauf liegt, wie der Kurs auf die aktuelle Begrenzung knapp unter der 0,6000-Marke reagiert.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)