NZD/USD notiert im Tagesverlauf nahezu unverändert, hält sich in der 0,5900er Region und kann sich der breiteren Bewegung gegen einen schwachen US-Dollar (USD) nicht anschließen.
Für sich genommen sollte diese hawkische Tendenz dem Kiwi helfen, ebenso wie der schwache Dollar. Der Greenback zeigt sich über die gesamte Breite schwach, da die Reihe kühlerer US-Daten im August die Wetten auf einen Schritt der Federal Reserve (Fed) dämpft und eine Reuters-Umfrage nun auf unveränderte Zinsen für den Rest des Jahres hindeutet.
Was China betrifft, so zeigten Daten vom Wochenende, dass sowohl die Industrieproduktion als auch die Einzelhandelsumsätze nachließen und die Prognosen verfehlten, ein schwacher Befund für die Aktivität im größten Exportmarkt Neuseelands. Für eine rohstoffgebundene Währung, die an die chinesische Nachfrage gekoppelt ist, reicht das aus, um die Unterstützung durch die RBNZ und den Dollar auszugleichen, und es erklärt, warum der Kiwi seitwärts feststeckt, während der australische Dollar die Majors anführt.
Die erneute Eskalationsgefahr aus dem Iran und die damit einhergehenden festeren Ölpreise wirken sich auf Neuseeland in beide Richtungen aus. Höhere Energiekosten belasten einen Nettoimporteur, sie schüren aber auch die Inflation, gegen die die RBNZ nun vorgeht, was die Argumente für eine Zinserhöhung im September eher noch verstärkt.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5903 und hält eine moderate bullishe Tendenz, während sich das Paar oberhalb des 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,5877 und des 100-Perioden SMA bei 0,5855 konsolidiert. Die Bündelung dieser SMAs unter dem Kurs deutet auf einen konstruktiven Grundton hin, während der Relative Strength Index (RSI) nahe 60 auf ein solides, aber nicht überdehntes Aufwärtsmomentum hindeutet, da das Paar von den jüngsten Tiefs aus höher klettert.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,5907, gefolgt von 0,5911 und dann 0,5922, wobei ein Durchbruch den Weg in Richtung 0,5965 öffnen würde. Auf der Unterseite zeigt sich die unmittelbare intraday Unterstützung bei 0,5899 vor dem 20-Perioden SMA bei 0,5877, wobei der 100-Perioden SMA bei 0,5855 als tieferer Boden fungiert, der nachgeben müsste, um die aktuelle konstruktive Struktur zu untergraben.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)