USD/JPY notiert am Montag nahezu unverändert und hält sich im Bereich der mittleren 159,00er-Marke, nachdem ein schwacher japanischer Wachstumsbericht über Nacht keine Richtung vorgegeben hat. Das Paar bewegt sich seit fünf Tagen zwischen Unterstützung bei 158,60 und Widerstand knapp über 159,50. Das ist ein Patt, kein Trend.
Die Reihe enttäuschender US-Daten im August hat die Erwartungen an einen Schritt der Federal Reserve (Fed) im nächsten Monat gedämpft, und diese Neubewertung begrenzt weiterhin jede Dollar-Rallye. Für sich genommen spricht das für einen niedrigeren USD/JPY.
Der Ausgleich kommt aus Japan. Das BIP im zweiten Quartal enttäuschte, wobei der annualisierte Wert bei 1,1% lag gegenüber Prognosen von 2,0% und sich gegenüber dem Vorquartal verlangsamte, da die Inlandsnachfrage, die Investitionsausgaben und der Konsum allesamt schwach ausfielen. Normalerweise würde das den Yen belasten, da es die Argumente für eine straffere Geldpolitik verwässert
Overnight-Swaps preisen weiterhin eine Wahrscheinlichkeit von rund 80% für eine Zinserhöhung der Bank of Japan (BoJ) im September ein. Der BIP-Deflator, der im Jahresvergleich um 2,6% stieg, war das entscheidende Detail und erinnerte die Märkte daran, dass die Inflation deutlich über dem Ziel liegt, obwohl das Wachstum schwächelt.
Der Nahe Osten verstärkt dieses Inflationsbild eher, als dass er es abschwächt. Die erneute Eskalationsgefahr aus dem Iran und die damit verbundenen festeren Rohölpreise wirken sich auf den Yen in beide Richtungen aus. Japan importiert seine Energie, daher ist eine höhere Ölrechnung belastend, zugleich speist sie aber direkt den Preisdruck, gegen den die BoJ nun ansteuert. Wenn überhaupt, untermauert das die Argumente für eine Zinserhöhung im September.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert USD/JPY bei 159,45. Das Paar konsolidiert zwischen naher Unterstützung und darüber liegendem Widerstand. Der Kurs hält sich über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 159,31, bleibt jedoch deutlich unter dem 100-Perioden-SMA bei 159,94 gedeckelt. Der Relative Strength Index (RSI) um 59 signalisiert ein moderat positives Momentum ohne überkaufte Bedingungen und deutet auf einen ausgeglichenen kurzfristigen Ton hin, während der Markt die jüngsten Gewinne verdaut.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei der horizontalen Barriere um 159,60, wobei der 100-Perioden-SMA bei 159,94 eine höhere Begrenzung verstärkt, falls Käufer den Anstieg ausweiten. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei 159,35, gefolgt vom 20-Perioden-SMA bei 159,31. Ein Bruch unter diese intraday-Untergrenzen würde die nächsten Puffer bei 159,19 und dann bei 158,94 freilegen, wo zuvor Kaufinteresse aufgetreten ist.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)