NZD/USD fällt am Mittwoch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf rund 0,5860 und liegt damit im Tagesverlauf um 0,54% im Minus, nachdem schwächer als erwartete neuseeländische Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden. Der neuseeländische Dollar (USD) gerät unter Verkaufsdruck, da Anleger die Aussichten für die Geldpolitik neu bewerten.
Von Statistics New Zealand veröffentlichte Daten zeigten, dass die Arbeitslosenquote in Neuseeland im zweiten Quartal auf 5,6% gestiegen ist, nach 5,3% im Vorquartal und über der Markterwartung von 5,4%. Der Wert markiert den höchsten Stand seit 2015 und unterstreicht die anhaltende Verschlechterung am Arbeitsmarkt.
Gleichzeitig stieg die Beschäftigungsveränderung in Neuseeland im zweiten Quartal um 0,5%, nach zuvor 0,2% und über den Markterwartungen von 0,2%. Auch die Erwerbsquote stieg von 70,4% im Vorquartal auf 70,7% und deutet trotz schwächerer Arbeitsmarktbedingungen auf ein höheres Arbeitskräfteangebot hin.
Der stärker als erwartete Anstieg der Arbeitslosigkeit schwächt die Argumente für eine weitere geldpolitische Straffung durch die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) und belastet den neuseeländischen Dollar. Händler sehen nun größeren Spielraum dafür, dass die Zentralbank angesichts der sich verlangsamenden Wirtschaft eine vorsichtige Haltung beibehält.
Die Märkte richten ihre Aufmerksamkeit nun auf bevorstehende US-Konjunkturdaten, darunter der ADP-Bericht zur Beschäftigungsveränderung und der Einkaufsmanager-Index (EMI) für den Dienstleistungssektor des Institute for Supply Management (ISM), vor dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.
Im Stundenchart notiert NZD/USD bei 0,5863 mit einer leicht bärischen Intraday-Tendenz und hält sich knapp über der nahegelegenen horizontalen Unterstützung, während es durch den darüberliegenden gleitenden Durchschnitt gedeckelt wird. Das Paar liegt unter dem 100-Stunden-Simple Moving Average (SMA) bei 0,5872 und unter der fallenden Widerstandstrendlinie bei rund 0,5896, was Erholungen begrenzt. Der 200-Stunden-SMA bei 0,5829 liegt weiterhin deutlich unter dem Kurs, was darauf hindeutet, dass der breitere Abwärtstrend nicht aggressiv ist, obwohl der Relative Strength Index (RSI) nahe 38 auf anhaltenden Abwärtsdruck statt auf ein klares bullishes Setup hindeutet.
Auf der Abwärtsseite liegt die erste Unterstützung bei der jüngsten horizontalen Untergrenze um 0,5860, gefolgt von einer zweiten Stufe bei 0,5849; ein nachhaltiger Bruch unter diese Niveaus könnte die Unterstützung durch den 200-Stunden-SMA nahe 0,5829 freilegen. Auf der Oberseite müssten die Käufer zunächst den 100-Stunden-SMA bei 0,5872 zurückerobern, wobei ein anschließender Anstieg in Richtung der fallenden Trendlinien-Widerstandszone um 0,5896 signalisieren würde, dass die Bären kurzfristig die Kontrolle verlieren.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)