AUD/USD notiert am Dienstag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 0,7035 und legt im Tagesverlauf um 0,50% zu. Das Paar wird durch die verbesserte Marktstimmung gestützt, nachdem US-Finanzminister Scott Bessent sagte, dass eine Einigung mit dem Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus bereits am Dienstag oder Mittwoch erzielt werden könnte. Seine Äußerungen lösten einen deutlichen Rückgang der Ölpreise aus, da die Märkte eine schrittweise Normalisierung des globalen Energieangebots einpreisten.
Die Verbesserung der Risikostimmung stützt den Australischen Dollar (AUD), eine Währung, die in Phasen stärkeren Anlegervertrauens in der Regel gut abschneidet. Obwohl iranische Vertreter zuvor bestritten hatten, direkte Verhandlungen mit Washington zu führen, konzentrieren sich die Anleger derzeit auf die Aussicht auf eine Entspannung der Spannungen im Nahen Osten.
Der Australische Dollar erhält zudem Unterstützung durch ermutigende heimische Daten. Die ANZ-Indeed-Stellenanzeigen stiegen im Juli um 2%, nachdem sie im Vormonat um 0,2% gefallen waren, was trotz einer sich abkühlenden Wirtschaft auf eine robuste Arbeitskräftenachfrage hindeutet. Gleichzeitig erholte sich der TD-MI-Inflationsindikator um 1% gegenüber dem Vormonat, was den ersten Anstieg seit April markiert und die Sorge verstärkt, dass der Inflationsdruck wieder zunimmt.
In jüngsten Äußerungen bekräftigte die Gouverneurin der Reserve Bank of Australia (RBA), Michele Bullock, dass die Kerninflation weiterhin zu hoch sei, und warnte, dass sich der Preisdruck weiter beschleunigen könnte, teilweise aufgrund früherer Störungen an den Energiemärkten. Ihre Kommentare stützen weiterhin die Erwartungen an einen restriktiven geldpolitischen Kurs, wobei die Märkte weiterhin vollständig eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr einpreisen.
In den Vereinigten Staaten (US) richten sich die Anleger nun auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht für Juli. Ein stärker als erwarteter Satz an Arbeitsmarktdaten könnte die Erwartungen untermauern, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinsen länger höher halten wird, was den Abwärtsdruck auf den US-Dollar (USD) begrenzen würde. Gleichzeitig hat der jüngste Rückgang der Energiepreise die Erwartungen an eine geldpolitische Straffung gedämpft, da die Märkte den Ausblick für die US-Geldpolitik weiter neu bewerten. Laut dem CME FedWatch Tool sinken die Chancen für eine Zinserhöhung im September auf 56,9% von 67,2% am Vortag.
Im Stundenchart notiert AUD/USD bei 0,7038 und behält damit kurzfristig einen bullishen Bias bei, da der Kurs über dem einfachen 100-Perioden-Durchschnitt (SMA) bei 0,7003 und dem 200-Perioden-SMA bei 0,6992 bleibt. Das Paar handelt zudem über der aufwärts gerichteten Trendlinienunterstützung um 0,7008 und der horizontalen Unterstützung um 0,7020, während der Relative Strength Index (RSI) nahe 70 auf ein starkes, aber zunehmend überdehntes Aufwärtsmomentum hindeutet.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei der horizontalen Marke um 0,7020, gefolgt vom Trendlinienbereich nahe 0,7008 und dann dem 100-Perioden-SMA bei 0,7003, bevor tieferer Halt durch den 200-Perioden-SMA bei 0,6992 geboten wird. Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei 0,7050, wo ein nachhaltiger Ausbruch nach oben den Weg für eine Fortsetzung der aktuellen Aufwärtsbewegung öffnen würde.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)