Der Euro (EUR) gibt den Großteil seiner frühen Gewinne gegenüber dem US-Dollar (USD) wieder ab, nachdem er am Montag nicht über das Intraday-Hoch von 1,1418 steigen konnte. Im europäischen Handel notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, fast 0,2% höher bei nahe 1,1395.
Das wichtige Währungspaar gibt frühe Gewinne wieder ab, da der US-Dollar (USD) sich nach einem schwachen Wochenstart erholt. Der US-Dollar startete schwächer, da die Pause der militärischen Aggression zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Iran über das Wochenende die Attraktivität sicherer Anlagen minderte.
In dieser Woche werden die wichtigsten Impulse für das Paar die geldpolitische Bekanntgabe der Federal Reserve (Fed) am Mittwoch und die Veröffentlichung der Daten zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) für die Eurozone im Juli am Freitag sein.
Anleger erwarten, dass die Fed die Zinssätze erneut unverändert in der Spanne von 3,50%-3,75% belässt und keine geldpolitischen Hinweise gibt, während sie vor Aufwärtsrisiken für die Inflation warnt.
Auf der Eurozonen-Seite werden die Inflationsdaten die Zinserwartungen für die Europäische Zentralbank (EZB) beeinflussen, da Vertreter Bedenken hinsichtlich anhaltend erhöhter Inflationsdrucke geäußert haben.

EUR/USD notiert höher bei rund 1,1392, behält jedoch kurzfristig einen leicht bärischen Ton bei, da der 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei etwa 1,1419 weiterhin als wichtige Barriere fungiert. Das Paar wurde zudem in der Nähe der Bruchzone des 20-Tage-EMA, die bei etwa 1,1420 liegt, zurückgewiesen.
Der Relative Strength Index (RSI) um 43 deutet eher auf ein gedämpftes bärisches Momentum als auf klar überverkaufte Bedingungen hin.
Auf der Oberseite liegt der anfängliche Widerstand an der ehemaligen Kanaluntergrenze, die nun als Barriere bei nahe 1,1420 fungiert, wobei die obere Kanalbegrenzung um 1,1550 als nächste wichtige Deckelung wirkt, falls die Käufer wieder an Fahrt gewinnen. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei den früheren Reaktionsniveaus der Trendlinie um 1,1381, wobei ein tieferer Rückgang die strukturelle Unterstützung bei nahe 1,1312 freilegen würde.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Die US-Notenbank (Federal Reserve, kurz Fed) entscheidet achtmal im Jahr bei vorher festgelegten Sitzungen über die Geldpolitik und insbesondere über die Höhe der Leitzinsen. Sie verfolgt dabei zwei zentrale Ziele: eine Inflationsrate von rund 2 % sowie die Sicherung der Vollbeschäftigung. Das wichtigste Instrument zur Umsetzung dieser Ziele ist die Steuerung der Zinssätze – sowohl jener, zu denen die Fed Geld an Geschäftsbanken verleiht, als auch der Zinssätze, zu denen sich die Banken untereinander Geld leihen. Hebt die Fed die Zinsen an, gewinnt der US-Dollar (USD) in der Regel an Wert, da höhere Zinsen ausländisches Kapital anziehen. Senkt sie die Zinsen, neigt der Dollar dazu, an Wert zu verlieren, weil Investoren ihr Geld eher in Länder mit höheren Renditen verlagern. Bleiben die Zinsen unverändert, richtet sich der Fokus auf den Ton der begleitenden Erklärung des Offenmarktausschusses (FOMC): Klingt diese eher „hawkish“, also auf künftige Zinserhöhungen hindeutend, oder „dovish“, was auf mögliche Zinssenkungen schließen lässt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Mi Juli 29, 2026 18:00
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Quelle: Federal Reserve