Australischer Dollar erholt sich gegenüber dem USD; Trumps Zölle und US-Iran-Spannungen begrenzen Gewinne

Quelle Fxstreet
  • AUD/USD steigt leicht, da Australiens Flash-EMIs die Wetten auf eine Zinserhöhung der RBA bekräftigen und den Aussie stützen.
  • Von Energie getriebene Inflationssorgen schüren hawkische Fed-Erwartungen und stützen den USD angesichts der Iran-Risiken.
  • Händler blicken auf die US-EMIs, um neue Impulse zu erhalten, während sich der Fokus nächste Woche auf die FOMC-Sitzung verlagert.

Das Paar AUD/USD zieht während der asiatischen Sitzung am Freitag einige Käufer an und macht einen Teil des Rückgangs vom Vortag zurück in Richtung des Wochentiefs wett. Das gemischte fundamentale Umfeld mahnt jedoch zur Vorsicht, bevor bestätigt werden kann, dass der Korrekturrückgang vom am Dienstag erreichten nahezu fünf Wochen Hoch im Bereich von 0,7025 seinen Lauf genommen hat und eine Positionierung auf die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends vom Juni-Tief gerechtfertigt ist.

Der US-Dollar (USD) baut seine starken Wochengewinne auf den höchsten Stand seit dem 26. Juni aus und erweist sich als wichtiger Faktor, der als Gegenwind für das Paar AUD/USD wirkt. Eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran stützt weiterhin den jüngsten Anstieg der Rohölpreise auf den höchsten Stand seit dem 11. Juni, was Inflationssorgen geschürt und die Wetten auf Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) verstärkt hat.

Darüber hinaus dämpfen die neuen Handelszölle von US-Präsident Donald Trump die Risikobereitschaft der Anleger und stützen den sicheren Hafen Greenback zusätzlich. Laut einer Mitteilung des Büros des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer plant die Trump-Regierung, umfassende neue Zölle zwischen 10% und 12,5% auf 60 der wichtigsten Handelspartner zu verhängen, die nahezu alle Importe des Landes abdecken.

Der Australische Dollar (AUD) erhält jedoch Unterstützung durch die besser als erwartet ausgefallene Veröffentlichung der heimischen Flash-EMIs, die auf einen zweiten Monat in Folge mit Expansion im breiteren privaten Sektor hindeuten. Dies folgt auf die am Donnerstag veröffentlichten positiven australischen Arbeitsmarktdaten und bekräftigt die Wetten auf weitere Zinserhöhungen durch die Reserve Bank of Australia (RBA), was dazu beiträgt, den Abwärtstrend des Paares AUD/USD zu begrenzen.

Händler warten nun auf die Flash-EMIs aus den USA, die später im frühen nordamerikanischen Handel veröffentlicht werden sollen. Darüber hinaus werden eingehende geopolitische Schlagzeilen eine wichtige Rolle bei der Beeinflussung der USD-Preisdynamik spielen. Unterdessen bleibt der Fokus auf die mit Spannung erwartete zweitägige geldpolitische Sitzung des FOMC in der kommenden Woche gerichtet, die die kurzfristige Entwicklung des Buck und des Paares AUD/USD bestimmen dürfte.

Wirtschaftsindikator

S&P Global zusammengesetzter PMI

Der Composite Purchasing Managers Index (PMI), der monatlich von S&P Global veröffentlicht wird, ist ein führender Indikator für die Geschäftstätigkeit im privaten Sektor Australiens – sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungsbereich. Die Daten stammen aus Umfragen unter Führungskräften. Jede Antwort wird dabei nach der Unternehmensgröße und dem Anteil des Unternehmens am Gesamtoutput des jeweiligen Teilsektors (Produktion oder Dienstleistungen) gewichtet. Die Umfrageergebnisse spiegeln die Veränderung im aktuellen Monat im Vergleich zum Vormonat wider und können damit bevorstehende Trends in offiziellen Daten wie dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Industrieproduktion, der Beschäftigung und der Inflation frühzeitig anzeigen. Der Index bewegt sich zwischen 0 und 100, wobei ein Wert von 50,0 auf keine Veränderung zum Vormonat hinweist. Ein Wert über 50 signalisiert eine Ausweitung der privaten Wirtschaft in Australien, was als positives Signal für den Australischen Dollar (AUD) gilt. Liegt der Wert unter 50, deutet dies auf eine rückläufige Aktivität hin, was als negativ für den AUD bewertet wird.

Mehr lesen

Letzte Veröffentlichung: Do Juli 23, 2026 23:00 (Zuvor)

Häufigkeit: Monatlich

Aktuell: 52.6

Prognose: -

Vorher: 50.4

Quelle: S&P Global

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
placeholder
Klimakiller KI: So plündern Big Techs unsere EnergiereservenInvesting.com – Der immense Stromverbrauch von Blockchains wie Bitcoin und Ethereum stand über viele Jahre hinweg im Fokus und wurde stets damit in Verbindung gebracht, wie umweltschädlich diese Techn
Autor  Investing.com
16.Jul. 2024
Investing.com – Der immense Stromverbrauch von Blockchains wie Bitcoin und Ethereum stand über viele Jahre hinweg im Fokus und wurde stets damit in Verbindung gebracht, wie umweltschädlich diese Techn
placeholder
Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
XAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
placeholder
WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
West Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
placeholder
Goldpreis Prognose: Unter dieser Marke wird es richtig gefährlichDer Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinschauen sollten. Denn der Tageschart der Gold Futures zeigt aktuell kein entspanntes Bild. Der Preis liegt bei 4.053,32 US-Dollar, aber der dominante Trend zeigt weiterhin nach unten.
Autor  FXStreet
Di. 21.Jul
Der Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinschauen sollten. Denn der Tageschart der Gold Futures zeigt aktuell kein entspanntes Bild. Der Preis liegt bei 4.053,32 US-Dollar, aber der dominante Trend zeigt weiterhin nach unten.
placeholder
Goldpreis Prognose: Jetzt steht Gold vor der wichtigsten Entscheidung seit WochenDer Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
Autor  FXStreet
vor 19 Stunden
Der Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
verbundene Finanzinstrumente
goTop
quote